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Amazone voll im Trend

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Nach der Weltleitmesse für Landtechnik, der Agritechnica 2011 in Hannover, lässt sich eine sehr positive Bilanz ziehen. So war der Andrang von Landwirten und Lohnunternehmern auf dem Amazone-Messestand groß wie nie zuvor. Insgesamt erreichte die Zahl der Messebesucher mit 415.000 einen neuen Höchststand und lag damit im Vergleich zur Agritechnica 2009 um rund 18 Prozent höher.

Weiter gestiegen ist nicht nur der Zuspruch von Landwirten und Fachleuten aus Deutschland, sondern aus ganz Europa und hier insbesondere aus den osteuropäischen Ländern. Die Stimmung der Besucher war gut, und nahezu dreiviertel von Ihnen beabsichtigten laut einer Umfrage der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft DLG, in den nächsten zwei Jahren in neue Landtechnik zu investieren.

Für die Landmaschinenhersteller war die Agritechnica wieder eine wichtige Plattform zur Einführung neuer Maschinen und Geräte. Dabei zeigte sich dieses Jahr laut DLG allerdings, dass die Attribute „größer, schneller, breiter“ in ihrer Bedeutung zunehmend von den Neuentwicklungen in der Elektronik überlagert werden. Diese Entwicklungen bieten noch mehr Potential, die Arbeiten in der Landwirtschaft effizienter, präziser, umweltschonender und kostensparender zu gestalten. So sind automatische Teilbreitenschaltungen für Düngerstreuer und Pflanzenschutzspritzen aus dem Hause Amazone, die GPS-gestützt arbeiten, heute in vielen Neumaschinen verbaut.

Die Aussichten auf den Praxis-Erfolg der diesjährigen Amazone-Innovationen – fünf von ihnen wurden sogar mit einer Agritechnica-Innovationsmedaille ausgezeichnet – sehen die beiden Geschäftsführer Dr. Justus Dreyer und Christian Dreyer ebenso zuversichtlich. Als Beispiel nennt Dr. Justus Dreyer die Vorteile des neuen Softwaremoduls WindControl, das als sogenanntes AgApp (Agricultural Application) in Kombination mit einem neuen ISOBUS-Bedienterminal Amapad zum Einsatz kommt.

WindControl soll den Windeinfluss beim Einsatz von Zentrifugaldüngerstreuern noch besser ausgleichen. Für den Landwirt ergeben sich daraus klare Vorteile: Höhere Erträge und mehr Umweltschonung. „Mit Hilfe der Elektronik machen wir unsere Landmaschinen deutlich „intelligenter. Der Weg zu weiteren Leistungssteigerungen, Kosteneinsparungen sowie mehr Umweltschonung wird so deutlich kürzer“, ergänzt Geschäftsführer Christian Dreyer. Und genau hier sehen die beiden Amazone-Geschäftsführer auch die Nachfragetrends bei den Landwirten und Lohnunternehmern, die in den nächsten Jahren in neue Landtechnik investieren wollen.

Welche Möglichkeiten die Elektronik der Landtechnik in der weiteren Zukunft eröffnen könnte, zeigte Amazone den Agritechnica-Besuchern am Beispiel von BoniRob. Dieser in Kooperation mit der Fachhochschule Osnabrück und anderen Partnern entwickelte, autonome Feldroboter ist zunächst für das Einzelpflanzen-basierte Versuchswesen in der Pflanzenzüchtung konzipiert und wird die Züchtungsfortschritte deutlich beschleunigen. Er könnte aber auch schon der Vorbote für Schwärme von Robotern sein, die selbsttätig auf den Feldern arbeiten, um sehr gezielt Dünge- und Pflanzenschutzmittel auszubringen.