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Cirrus Activ mit integriertem Kreiselgrubber

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Donnerstag, 10. Juli 2008

Anstelle der 2-reihigen Scheibeneggeneinheit, wie sie bei den bisher verfügbaren Sämaschinen Cirrus Super und Special zum Einsatz kommt, arbeitet die Cirrus 6000 Activ mit einem Kreiselgrubber. So lässt sich die Bearbeitungsintensität bei Arbeitsgeschwindigkeiten von 10 bis 15 km/h flexibel an unterschiedliche Anforderungen von z.B. Mulchsaat oder Aussaat nach dem Pflug, von leichten oder schweren Böden anpassen. Die Cirrus Activ eignet sich damit ideal für den Einsatz auf größeren Ackerbaubetrieben mit wechselnden Bodenverhältnissen sowie für Lohnunternehmer in Ackerbauregionen.

Im Vergleich zu den bisher bekannten, aktiv arbeitenden Säkombinationen, die meist in der Heckhydraulik des Traktors angebaut werden (Saatgutbehälter in der Fronthydraulik), ist man mit der Cirrus Activ dank Unterlenkeranhängung und Schwenkdeichsel nicht mehr auf die Hubkraftleistung des Schleppers angewiesen, bleibt aber dennoch sehr wendig. Der 3000 l fassende Saatguttank (3600 l mit Tankaufsatz) ist weit vorne angeordnet, so dass ein großer Teil des Maschinengewichts auf der Hinterachse des Antriebsschleppers (Zugleistungsbedarf ab 250 PS) lagert und dessen Traktion verbessert. Alle Werkzeugeinheiten für die Bodenbearbeitung und Aussaat – für den Straßentransport werden sie auf 3 m Breite zusammengeklappt – sind kompakt und gut einsehbar für den Fahrer hinter dem Saatguttank in die Maschine integriert.

 

Alle Werkzeugeinheiten kompakt integriert

Zunächst ebnet eine vorlaufende Reifenpackerwalze das Saatbett ein, gleichzeitig sichert sie die exakte Tiefenführung des nachfolgenden Kreiselgrubbers. Der Kreiselgrubber KG 603-2 (2 mal 3 m) mit Steinsicherung und verstellbaren Drehzahlen durchmischt die Bodenanteile und Ernterückstände und schafft den optimalen Feinerdeanteil für das Saatbett. Abhängig von den Verhältnissen kann man auf sehr schwerem Boden langsamer fahren und intensiv kreiseln, bei leichteren Verhältnissen hingegen bis zu 15 km/h schnell und mit geringerer Kreiselintensität arbeiten.

Es folgt die Amazone-Keilringreifenwalze, die das Saatbett bedarfsgerecht und streifenweise rückverfestigt. Dank großem Durchmesser der Keilringreifen von 1050 mm arbeitet die Cirrus Activ selbst auf überlockerten und wenig rückverfestigten Pflugparzellen besonders leichtzügig.

Die Saatgutablage erfolgt über RoTeC+-Schare (Reihenabstand 12,5 cm). Mit 400 mm Scheibendurchmesser sowie einstellbarem Schardruck von bis zu 50 kg/Schar laufen diese Schare extrem ruhig. Der Exaktstriegel III-S, dessen Eingriffsintensität wahlweise von Hand oder hydraulisch verstellt werden kann, deckt das Saatgut wieder optimal zu. Für die Aussaat von Sommergetreide oder Raps auf Trockenstandorten steht als Zusatzausrüstung ein Rollenstriegelbalken zur Verfügung, der schnell und einfach gegen den serienmäßigen Exaktstriegel ausgetauscht werden kann.

Wie bei allen anderen Großflächen-Sämaschinen lassen sich die Maschinenfunktionen der Cirrus 6000 Activ über das Computerterminal Amatron+ bedienen. Dieses Terminal kann flexibel auch für viele weitere Amazone-Maschinen genutzt werden.

 

Bild links: Dank integriertem Kreiselgrubber lässt sich die Bearbeitungsintensität mit der Cirrus 6000 Activ bei Arbeitsgeschwindigkeiten von 10 bis 15 km/h flexibel an unterschiedliche Anforderungen der Bodenbearbeitung anpassen.

Bild rechts: Für den Straßentransport wird die Cirrus 6000 Activ auf 3 m Breite zusammengeklappt.