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Kreiselgrubber und Kartoffellegemaschine kombiniert

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Montag, 30. Juni 2008

Weniger Kraftstoffverbrauch und Arbeitszeit, weniger Fahrspuren und geringere Bodenverdichtungen sind die Vorteile, wenn man das Kartoffellegen und die vorbereitende Bodenbearbeitung in einem Arbeitsgang zusammenfasst. Jetzt liegen zu dieser Verfahrenskombination die ersten praktischen Einsatzerfahrungen des Amazone Kreiselgrubbers KG 3000 Special zusammen mit der von Grimme angebotenen Kartoffellegemaschine GL 34 vor. Wie bei vielen andern Einsätzen erweist sich auch bei dieser Maschinenkombination der große, verstopfungsfreie Durchgang des Kreiselgrubbers sowie seine Unempfindlichkeit gegenüber Steinen als wichtiger Vorteil. Der Kreiselgrubber hängt in einer speziellen Parallelogrammaufnahme unter der verlängerten Zugdeichsel des Kartoffellegers, seine Arbeitstiefe lässt sich stufenlos über einen separaten Hubzylinder verstellen. Der Antrieb erfolgt über die Traktorzapfwelle.

Unter den üblichen, trockenen bis leicht feuchten Bodenbedingungen erbrachten die Praxiseinsätze gute bis sehr gute Ergebnisse. Bei optimalen Bedingungen, d.h. auf gut abgetrockneten Böden, war das Arbeitsergebnis sogar sehr gut. Bei sehr feuchten Bodenverhältnissen hingegen zeigte sich, dass die Kartoffeln nicht mit zu viel Boden bedeckt werden dürfen, da sie ansonsten nicht mehr optimal austreiben. Unter solchen Bedingungen sollte die Kombination eventuell aufgelöst werden, um die einzelnen Arbeitsschritte Bodenbearbeitung und Kartoffellegen getrennt durchzuführen. Auch dies ist problemlos möglich, da sich An- und Abbau des Kreiselgrubbers an der Kartoffellegemaschine mit wenigen Handgriffen erledigen lassen.