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Feldroboter in voller Aktion

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Montag, 16. Juni 2008

Fehlerfrei durch kurvige Maisreihen navigieren, selbsttätiges Wenden am Reihenende, zickzack fahren, Fremdkörper lokalisieren - beim FieldRobotEvent 2008 in Osnabrück hatten die Teilnehmer mit ihren Feldrobotern wieder schwierige Aufgaben zu lösen. Den Besuchern bot sich hier ein beeindruckender Ausblick in die nicht allzu ferne Zukunft. Denn laut Expertenmeinung könnte es schon in wenigen Jahren möglich werden, dass Feldroboter anstelle schwerer Traktoren in Schwärmen über die Felder schwirren, z.b. um Getreide zu säen oder Unkraut zu jäten. Als „autonome“ Feldroboter können sie das alles ohne jegliche Fernsteuerung erledigen – vielmehr fahren, lenken und agieren sie völlig selbsttätig auf dem Feld. Mehr Ökonomie und Ökologie sind die wichtigsten Vorteile dieser neuen Technologie.

Der 2003 von der Universität Wageningen ins Leben gerufene FieldRobotEvent gilt als die „Weltmeisterschaft der autonomen Feldroboter“ und wurde vom 12. bis 14. Juni 2008 erstmalig von der Fachhochschule Osnabrück ausgetragen. Hauptsponsor des FieldRobotEvent 2008 waren die Amazonen-Werke mit Hauptsitz in Hasbergen-Gaste. Weil man in Feldrobotern ein großes Zukunftspotential für landwirtschaftliche Anwendungen sieht, unterstützte der Landmaschinenhersteller nicht nur die Veranstaltung, sondern fördert ebenso die entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an der Fachhochschule Osnabrück.

Insgesamt 12 Studenten-Teams aus Finnland, Dänemark, Niederlande, der Schweiz und Deutschland hatten sich mit ihren Landwirtschafts-Robotern zur Weltmeisterschaft angemeldet. Mit dabei war natürlich auch das Team der Fachhochschule Osnabrück, das sich mit seinem neu entwickelten und noch ganz jungen Roboter namens „Agronaut“ in allen Wettbewerben auf Anhieb erstaunlich erfolgreich präsentierte. Gesamtsieger des FieldRobotEvents 2008 wurde ein Studententeam von der Technischen Universität Helsinki (Finnland).

Mit einem weiteren Feldroboter namens „Weedy“ stellte die Fachhochschule Osnabrück zugleich eine autonome Plattform für einen Unkrautroboter vor. Auch Weedy wird von Amazone gesponsort und ist mit über 20 Sensoren, sieben Kameras sowie vier Motoren bestückt.

 

Bild links: Zahlreiche Zuschauer verfolgten den FieldRobotEvent 2008 in Osnabrück.

Bild rechts oben: Der neu entwickelte Feldroboter „Agronaut“ vom Studenten-Team der Fachhochschule Osnabrück.

Bild rechts unten: Der Feldroboter „Weedy“ stellt eine Entwicklungsplattform für die autonome Unkrautregulierung dar und ist mit über 20 Sensoren, sieben Kameras sowie vier Motoren bestückt.