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GlassRoom

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Revolution im Technischen Kundendienst durch Smart Services

Richtungsweisender Service

Die AMAZONEN-WERKE entwickeln zusammen mit der Universität Osnabrück, dem Fraunhofer IAO, der IMC, der Universität des Saarlandes und Klima Becker ein innovatives Bildungskonzept und eine richtungsweisende 3D-Lern- und Unterstützungsumgebung für die Serviceerbringung an global vertriebenen Maschinen. Durch den zweistufigen Ansatz von Kompetenzaufbau in der virtuellen Realität und der Service-Unterstützung vor Ort durch Augmented-Reality werden Vorteile wie geringerer Personalaufwand, kürzere Reaktionszeiten und lebenslanges Lernen möglich bzw. verbessert.

Kompetenzaufbau in der virtuellen Realität

Die Vermittlung von Wissen an Lernende ist Kern der Aus- und Weiterbildung. In GlassRoom wird durch die Kombination einer Virtual-Reality-Brille und einer Gestensteuerungskomponente eine virtuelle Welt erschaffen, die nicht nur betrachtet, sondern mit der auch interagiert werden kann. Essentiell ist dabei, dass die Gestik des Nutzers in die virtuelle Welt übertragen werden kann. In dieser Umgebung können virtuelle Schulungen durchgeführt werden. Die Repräsentation des Schulungsobjekts wird auf Basis bestehender Konstruktionsdaten (CAD) generiert und in die virtuelle Umgebung eingebettet. Darüber hinaus werden Arbeitsschritte in die virtuelle Lernumgebung geladen, sodass der Nutzer durch den Arbeitsprozess geführt wird. Technisch basiert das System auf kostengünstigen Virtual-Reality-Brillen, wie der Oculus Rift, kombiniert mit Gestensteuerungskonzepten wie beispielsweise Leap Motion. Erst durch die Kombination dieser Technologien wird eine annähernd lebensgetreue Tätigkeit an den komplexen Landmaschinen möglich.

Service-Unterstützung in der erweiterten Realität

Als Ergänzung des Lernkonzepts wurde die Service-Unterstützung vor Ort durch sog. Augmented-Reality-Brillen (Smart Glasses) konzipiert. Während des Serviceprozesses lassen sich Informationen in das Bild des Betrachters einblenden. Durch diese Informationen kann mittels Sprach-, Bild- und Objekterkennung „hands-free“ navigiert und dem Techniker vor Ort kontextsensitiv und proaktiv Informationen bereitgestellt werden. Die eingeblendeten Anweisungen sind dabei analog zur Lernumgebung, sodass ein Wiedererkennungseffekt erzielt wird. Die Nutzer können so in der erweiterten Realität an der realen Maschine die Prozessschritte genauso durchführen, wie in der virtuellen Realität erlernt.
Weitere Informationen: www.imwi.uos.de/projekte/glassroom

Das Projekt (Fkz: 01PD14014A) wird in der Förderlinie Digitale Medien in der beruflichen Bildung (DIMEBB) durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.