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Das AMAZONE Projekt ''Indien''

Das AMAZONE Projekt

„Ergänzend zu unseren lokalen Spendenvorhaben hier in der Region möchte AMAZONE seine internationalen sozialen Aktivitäten in diesem Projekt bündeln.“

Zitat Christian Dreyer

 

Die Projektregionen Jharkhand und Westbengalen in Indien

Die Projektregionen Jharkhand und Westbengalen in Indien

Indien – ein Land der Gegensätze – circa 50 % der Bevölkerung arbeitet in der Landwirtschaft. Trotzdem reichen die Erträge nicht aus, um die wachsende Bevölkerung mit gesunden und ausgewogenen Nahrungsmitteln zu versorgen. Gerade im Hinterland, besonders in den abgeschiedeneren Gebieten von Jharkhand und Westbengalen, reicht die Ernte nicht für eine gesunde Ernährung aus.

Der Großteil der Bevölkerung in diesen Regionen versucht von der Subsistenzwirtschaft zu leben. Die Ackerflächen sind durch Monokulturen ausgelaugt. Dazu bedrohen Wetterextreme die Ernten. Diese erschwerten Bedingungen liefern den Familien nur magere Ernten.

Die meisten Familien können ihren Nahrungsmittelbedarf für nur sechs bis neun Monate im Jahr selbst erwirtschaften. Besonders die Frauen und Kinder leiden unter den Folgen der Mangelernährung.

Aus diesem Grund unterstützt die Welthungerhilfe 4.500 besonders bedürftige Familien vor Ort. Um diese Unterstützung weiter ausbauen zu können, sind die Welthungerhilfe wie auch die Familien auf weitere Unterstützung angewiesen.

 

Ziele des Projektes

Ziele des Projektes

  • Verringerung der Armut
  • Verbesserung der Ernährungs- und Gesundheitslage
  • Erhöhung der Produktivität
  • Verbesserung des Marktzugangs
  • Unabhängigkeit der Bauern von staatlichen Hilfen

 

Maßnahmen zur Erreichung der Ziele

Maßnahmen zur Erreichung der Ziele

Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden seit 2011 kleinbäuerliche Familienbetriebe in Schulungen über ressourcenschonende Anbaumethoden, sowie die Nutzung von Mischkulturformen weitergebildet. Des Weiteren werden gemeinsam mit den Landwirten Sammelbecken für Regenwasser zur Bewässerung installiert, so dass mehr Unabhängigkeit von den klimatischen Bedingungen geboten wird.

Schon durch diese zwei simplen Maßnahmen – Schulungen und neue Bewässerungssysteme – wurde der Ernteertrag bereits deutlich erhöht und die Versorgung mit Nahrungsmitteln für das komplette Jahr
sichergestellt. Es gelang mehreren Betrieben, einen Überschuss zu erzielen, der auf regionalen Märkten verkauft werden konnte. Um hier gute Preise erzielen zu können, bildeten die Landwirte Komitees und Kooperativen. Diese verwalten nun vielerorts auch Dorfsaatgutbanken und organisieren gemeinschaftlich genutzte Gerätschaften.

Bei all diesen Maßnahmen steht die Welthungerhilfe mit erfahrenen lokalen Partnern den Landwirten vor Ort zur Seite.

 

Nachhaltig integrierte Landwirtschaft in Indien und AMAZONE

Das Projekt wird von AMAZONE bis 2017 als exklusiver Unternehmenspartner unterstützt. Bereits im vergangenen Jahr konnte der Welthungerhungerhilfe ein Scheck in Höhe von 10.000 Euro überreicht werden,
um den Fortschritt weiter voranzutreiben. In diesem Jahr soll das Projekt weiter von AMAZONE unterstützt
werden: Mit Hilfe der Spenden ist es dann möglich, weitere Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele vor Ort
umzusetzen.