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Fernerkundung und Sensortechnik kombiniert

Jürgen Schwarzensteiner, Poschinger-Bray'sche Güterverwaltung

Jürgen Schwarzensteiner, Poschinger-Bray'sche Güterverwaltung

Laden Sie sich hier die Präsentation zum Vortrag als pdf-Datei.

Jürgen Schwarzensteiner ist Betriebsleiter auf dem Betrieb der Poschinger Bray´schen Güterverwaltung im bayrischen Irlbach. Er berichtet über einen Versuch im Jahr 2013, bei dem er mehrere Düngungsvarianten miteinander verglichen hat. Die erste Variante war eine Standarddüngung, die zweite eine teilflächenspezfische Düngung mit Hilfe des N-Sensors GreenSeeker und die dritte Variante das Map Overlay-Verfahren. Ziel des Versuchs war es, die N‐Effizienz steigern

Auslöser des Versuchs war die Anschaffung von Talkingfields-Massenertragskarten. Diese Karten zeigten innerhalb von augenscheinlich homogenen Schlägen deutliche Ertragsunterschiede auf. Daraus resultierte die Frage nach den Gründen für diese Unterschiede. Phosphor, Kali und pH-Werte waren ebenso in Ordnung wie die Mikronährstoffe Bor Kupfer, Mangan, Zink. Beim Humusgehalt war allerdings eine Spannweite zu erkennen. Als Schlussfolgerung daraus sollte die Stickstoffdüngung entsprechend den unterschiedlichen Ertragspotenzialen variiert werden.

Die erste Düngung am 8. März erfolgte zunächst ohne Einsatz des N-Sensors mit 2,5 dt/ha Ammonsulfat. Bei der zweiten Düngung am 23. März mit durchschnittlich 1,2 dt/ha Harnstoff kam der GreenSeeker zum Einsatz. Bei dieser Homogenisierungsdüngung wurde den schwächeren Bestände etwas mehr Stickstoff geben, und dort, wo der Bestände relativ gut entwickelt waren, wurde weniger Dünger ausgebracht.

Bei der dritten Düngung am 16. Mai erfolgte dann ein weiterer Versuch: Zunächst wurde eine Fahrt (ohne Variation) mit 1,4 dt/ha Harnstoff gedüngt. Die nächste Fahrt erfolgte mit dem GreenSeeker und einer Variation der Ausbringmengen. Bei der dritten Fahrt wurde mit dem Map Overlay-Verfahren gearbeitet, d.h. mit einer Kombination aus GreenSeeker und Ertragskarte im Hintergrund. Dabei wurde auf den Hochertragszonen etwas stärker gedüngt und auf den schwächeren Ertragszonen weniger.

Bei den Auswertungen der Erträge zeigte sich dann, dass die Ergebnisse der GreenSeeker-Variante über der Standardvariante, und die des Map Overlay-Verfahrens über der GreenSeeker-Variante lagen. Auch wirtschaftlich gesehen kam die Map-Overlay-Variante auf die höchsten Erträge und die größten Stickstoffeinsparungen.

Nach den ersten Erfolgen im vergangenen Jahr will Jürgen Schwarzensteiner die Versuche bei der Poschinger-Bray'sche Güterverwaltung 2014 weiter ausdehnen. Dann soll das Map Overlay Verfahren über mehrere Termine zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse dieser Versuche werden am 18.08.2014 auf dem 5. Irlbacher Praxistag vorgestellt.