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Eine Million verkaufte Amazone-Düngerstreuer

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Mit insgesamt einer Million verkaufter Düngerstreuer können die Amazonen-Werke im Jahr 2013 auf eine ganz besondere Erfolgsgeschichte zurückblicken. Begonnen hat diese Geschichte vor knapp 100 Jahren in einer Zeit, in der Mineraldünger auf den meisten Betrieben noch von Hand gestreut wurde. So erfand der Amazone Gründer Heinrich Dreyer 1915 einen neuen Walzenstreuer und meldete ihn zum Patent an. Im Vergleich zu Schlitzstreuern und Kettendüngerstreuern, die es damals schon gab, erwies sich dieser Walzenstreuer mit der Typenbezeichnung „Michel“ als leichtzügiger und präziser. In verschiedenen Größen von 1,5 bis 4 m angeboten, konnte er alle gebräuchlichen Dünger, egal ob trocken oder feucht, gleichmäßig auf dem Feld verteilen. Außerdem war er dank relativ niedriger Produktionskosten auch für kleinere Betriebe erschwinglich und eroberte somit sehr schnell die breite Landwirtschaft.

Der Absatz entwickelte sich sehr erfolgreich, so dass insgesamt über 250.000 Walzenstreuer in den verschiedensten Versionen verkauft wurden. Noch in den 60er Jahren liefen über 10.000 Stück vom Fertigungsband. Dann ließ die Nachfrage langsam nach und die Produktion wurde 1986 komplett eingestellt. Denn inzwischen hatte der von Prof. h.c. (SAA Samara) RAAS Dr. Dr. h.c. Heinz Dreyer entwickelte Zweischeibenstreuer ZA den Walzenstreuer als Erfolgsmodell abgelöst.

Der ZA wurde zu einem noch größeren Erfolg, der Amazone auf dem Sektor Düngerstreuer wiederum für lange Zeit konkurrenzlos machte. Seit 1958 hat Amazone weit über 700.000 ZA-Düngerstreuer verkauft. Zu den erfolgreichen Grundprinzipien der ZA-Düngerstreuer zählen die gegenläufig angetriebenen Streuscheiben, die ein links und rechts zur Fahrachse spiegelbildlich gleich präzises Streubild ermöglichen. Auf der anderen Seite sichert die konstante, einstellbare Zapfwellen-Drehzahl eine konstante Drehzahl der Streuscheiben. So lässt sich der Düngerstreuer schnell und einfach für verschiedene Düngerarten und Arbeitsbreiten einstellen. Diese Grundprinzipien waren so erfolgreich, dass diese heute in den meisten Streuern enthalten sind.

Viele andere Amazone Innovationen brachten die ZA-Erfolgsgeschichte immer weiter voran, so z.B. die Technik zur Spätdüngung. Meilensteine waren auch die Einführung des Wechselscheibensystems für immer größere, variable Arbeitsbreiten (heute bis 54 m) und die Entwicklung der Grenz- und Randstreusysteme.

Besondere Erfolgsmodelle und richtungweisend in Ihrer Zeit waren vor allem die Baureihen ZA-F, ZA-U und ZA-M. War es in den frühen Jahren des ZA allein die ausgeklügelte Mechanik, die den Erfolg ausmachte, kamen später hydraulische Funktionen sowie die Elektronik hinzu und brachten die Leistungsfähigkeit der ZA-Streuer immer weiter nach vorne.

Heute schaffen die derzeit größten Modelle der neuen ZA-TS-Streuer mit Behältergrößen bis 4.200 l und Arbeitsgeschwindigkeiten um 20 km/h Stundenleistungen von bis zu 50 ha. Ausgerüstet mit Wiegetechnik, scheibenintegrierter Grenzstreueinrichtung AutoTS, GPS-Switch und modernsten ISOBUS-Terminals erfüllen sie zugleich die höchsten Ansprüche an die Präzision.