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Amazone-Stiftung zeichnet Agrarservicemeister aus

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Besondere Leistungen verdienen besondere Anerkennung! Die Amazone-Stiftung hat deshalb jetzt die drei Prüfungsbesten aus der ersten Agrarservicemeisterprüfung Deutschlands mit Prämien in Höhe von 1.000 bzw. 750 und 500 Euro ausgezeichnet. Prüfungsbester war Alfons Schmeink (46395 Bocholt) vor Matthias Zinser (21259 Otter) und Roman Heynen (47551 Bedburg-Hau). Wolfgang Meise, Leiter des Amazone-Personalwesens und Finanzen, und Dirk Brömstrup, Leiter Amazone-Marketing, überreichten die Prämien im Anschluss an die Freisprechungsfeier der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die am 8. Juli 2011 in Verden stattfand.

Mit Auszeichnung der drei Besten setzt die Amazone-Stiftung ein symbolisches Zeichen der Anerkennung für alle 35 erfolgreichen Absolventen des ersten Prüfungsjahrgangs in Deutschland. Zugleich soll es ein Anreiz für zukünftige Absolventen sein, den Fortbildungsgang zur Fach- und Führungskraft in Lohnunternehmen und auf größeren landwirtschaftlichen Betrieben einzuschlagen.

Bevor die Prüflinge ihre praxisorientierte Meisterprüfung ablegen konnten, mussten sie – abhängig vom erlernten Erstberuf - eine Praxiszeit in Lohnunternehmen von mindestens zwei bis fünf Jahren nachweisen. Neben Kandidaten mit vorheriger Ausbildung zur Fachkraft Agrarservice bestand das Teilnehmerfeld aus ausgebildeten Landwirten sowie Absolventen anderer Berufe, z.B. aus dem Landmaschinenhandwerk oder dem kaufmännischen Sektor. Dabei erforderte insbesondere die berufsbegleitende zweijährige Meisterfortbildung einen hohen persönlichen Einsatz. Parallel zu ihrer Berufstätigkeit mussten die Prüfungskandidaten lernen, wie man ein Unternehmen erfolgreich führt; Wirtschaftslehre und Rechnungswesen, Rechts- und Sozialwesen, Pflanzenproduktion, Landtechnik und Arbeitswirtschaft sowie Berufsausbildung und Mitarbeiterführung zählten dabei zu den Schwerpunkten.

Die Unterstützung des Berufsnachwuchses in Landtechnik und Landwirtschaft ist ein Kernanliegen der 2008 gegründeten Amazone-Stiftung. Sie verfolgt außerdem das Ziel, Wissenschaft, Forschung und Lehre im Agrarbereich zu fördern.