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Anbau-Sämaschine D9

Details

Das AMAZONE-System ‚‚Huckepack‘‘

D9 System Huckepack

Das AMAZONE-System ‚‚Huckepack‘‘ ermöglicht die Kombination von D9 Super und D9 Special mit AMAZONE-Kreiselegge KE und AMAZONE-Kreiselgrubber KG in Verbindung mit dem AMAZONE Walzen-Programm.
So kann in Kombination Saatbettbereitung und Saat in einer Überfahrt erledigt werden. Mit wenigen Handgriffen kann die D9 kann die D9 werkzeuglos Soloeinsatz abgekoppelt werden.
Mit dem AMAZONE-System „Huckepack“ wird die Sämaschine beim Transport und beim Wenden zur Reduzierung des Hubkraftbedarfes und zur Erhöhung der Bodenfreiheit mitsamt den Scharen nach vorne gezogen. Daneben gibt es auch Kupplungsteile für die D9, um einen starren Anbau an eine Bodenbearbeitungsmaschine vorzunehmen.

Saatkasten

Saatkasten

Der große Saatkasten wird durch den stabilen Klappdeckel mit Gummidichtungen staub- und regendicht verschlossen. Mit dem Griffrohr und dem Gasdruckzylinder ist der Deckel besonders leicht zu bedienen. Durch unterschiedlich große Saatkästen und Aufsätze kann das Fassungsvermögen bei 3 m Arbeitsbreite von 450 l bis 1000 l variiert werden. Große Treppenstufen bieten Sicherheit beim Betreten des Ladesteges. Durch den Handlauf ist die sichere Beladung der Sämaschine gewährleistet.

Optional erhältliche Trennwände verhindern bei starken Hanglagen ein Verrutschen des Saatgutes.

Dosieren und Abdrehen mit höchster Präzision

Vario-Einstellgetriebe

Mit dem stufenlos einstellbaren und ruckfrei laufenden Vario-Getriebe werden Saatgutmengen von 400 kg bis hinunter auf nur 1,5 kg pro Hektar mit größter Präzision dosiert. Selbstverständlich werden alle Saatgüter wie Raps, Gras, Getreide bis hin zu Erbsen und Bohnen gleich präzise dosiert.
Das stufenlose, ruckfrei arbeitende Vario-Getriebe ist wartungsfrei und einfach zu bedienen. Die Rührwelle wird zur Rapsaussaat durch Herausziehen eines Federvorsteckers stillgelegt. Die Maschine ist mit wenigen Handgriffen zur Abdrehprobe vorbereitet.

Richtig dosiert ist Ihr Saatgut Gold wert!

Dosiersystem Vario-Control

Die Dosierung wurde hinsichtlich Fördereigenschaften und Längsverteilung weiter optimiert. Dies wird erreicht durch die Kombination aus einem 80 mm großen Control-Särad in Verbindung mit einer neu gestalteten Bodenklappe und einem Dosiergehäuse. Der große Durchmesser der Nockensäräder bewirkt, dass das Saatgut länger innerhalb der Dosierung vereinzelt wird. Ein gleichmäßiger Antrieb wird durch das stufenlose Variogetriebe sichergestellt.  
Die Kombination von Fein-Särad (orange) und Normal-Särad (grün) ermöglicht, Saatmengen von 1,5 kg/ha bis 400 kg/ha ohne Säradwechsel auszubringen. Die Umstellung erfolgt mit wenigen Handgriffen.  
Beim AMAZONE-Dosiersystem füllen sich die Säräder überwiegend von oben, ähnlich wie beim Zellenrad. Abweichungen zwischen Abdrehprobe und Aussaatmenge durch unterschiedliche Säradfüllung können hier nicht mehr auftreten.

Saatmengenverstellung

Saatmengenfernverstellung

Mit der Saatmengenverstellung ist es möglich, während der Fahrt die Saatmenge in Anpassung an die Bodenverhältnisse zu variieren. Die hydraulische Saatmengenverstellung ist mit hydraulischer Schar- und Striegeldruckverstellung gemeinsam an ein Steuerventil angeschlossen, so dass bei Erhöhung des Schar- und Striegeldruckes, z.B. an Tonköpfen, auch die Saatmenge erhöht werden kann. Mit der elektronisch gesteuerten Saatmengenverstellung in Verbindung mit AMADRILL+ oder AMATRON 3 kann die Saatmenge beliebig nach oben und unten in frei wählbaren Sprüngen verändert werden.

Pflug- und Mulchsaat mit mechanischenSäkombinationen

Aufbausämaschine AD

Für die Saat auf gepflügtem Land bilden Kreiselegge und Zahnpackerwalze mit mechanischer Sämaschine und WS-Schleppscharen eine hervorragende Kombination. Die Kreiselegge bearbeitet und ebnet den Boden ein, anschließend erfolgt die Rückverfestigung durch die Zahnpackerwalze. So ist das Saatbett optimal für die nachfolgenden WS-Schleppschare vorbereitet.
Für die Mulchsaat ist eine Kombination aus Kreiselgrubber, Keilringwalze und Sämaschine mit Rollscharen RoTeC-Control zu empfehlen. Der Kreiselgrubber lockert auch harte, feste Böden und hält dabei die Arbeitstiefe, weil die Zinken „auf Griff“ stehen. Gleichzeitig wird das Stroh eingemischt. Dank großer Freiräume zwischen den Zinken kann das Stroh-Boden-Gemisch die Maschine auch oberhalb der Werkzeugträger problemlos passieren. Der nachfolgende Planierbalken beseitigt Wälle und Furchen.
Die Keilringwalze rückverfestigt den Boden streifenweise, so dass ein Drittel des Bodens rückverfestigt wird, zwei Drittel der Oberfläche aber locker bleiben. RoTeC-Control-Schare legen dann in den rückverfestigten Streifen präzise das Saatgut ab.

Roller Drill System RDS - das System für verbesserten Saataufgang und Mehrerträge

Amazone pneumatische Sämaschinen AD-P Special und AD-P Super, Roller Drill System

1) Kontrollierte Rückverfestigung der Säfurche mit Keilringwalze: Um das Saatgut optimal mit Wasser zu versorgen, verfestigt der Keilring den Boden streifenweise direkt in der Saatreihe.
2) Kontrollierte Saatgutablage mit RoTeC-Control-Scharen: In der Spur der rückverfestigten Streifen folgen die RoTeC-Control-Schare besonders laufruhig, ziehen eine sehr exakte Furche und legen das Saat gut auf dem rückverfestigten Furchengrund ab.
3) Kontrollierte Saatguteinbettung mit Rollenstriegel: Der Striegel bedeckt das Saatgut mit einstellbarer Intensität mit loser Erde. Die Rollen drücken den Boden über dem Saatgut zusätzlich an.

Präzise Ablage auch bei steinigen Böden

Roller Drill System weicht Steinen aus

Beim Auftreffen auf einen Stein wird das RoTeC-Control-Schar nur einmal ausgehoben. Bei einem anderen Schar mit einer Parallelogrammaufhängung mit unbeweglich am Schar befestigter Rolle zweimal.

Keilringwalze: Gezielt rückverfestigen ...

Keilringwalze

Die wichtigste Aufgabe einer Walze ist das Rückverfestigen. Die Keilring walze stellt über Gummiringe rückverfestigte Streifen her, in die das Saatgut abgelegt wird. Der darauf folgende Striegel bedeckt die Saat mit lockerer Erde aus dem nichtverfestigten Bereich.
Durch die streifenweise Rückverfestigung findet die Pflanze immer den Bodenzustand, der zu den aktuellen Wetterbedingungen passt und schafft somit die Voraussetzung für einen schnellen und gleichmäßigen Pflanzenaufgang. Die Keilringwalze ist deshalb eine Versicherung für die termingerechte Bestellung.

Der Keilring hinterlässt einen homogen vorverdichteten Streifen ohne Stollenabdrücke. Im Vergleich zu Walzen mit anderen Profilen ist dies ein entscheidender Vorteil, der sich vor allem auf die Laufruhe der Säschare auswirkt.

Saat einbetten mit dem RoTeC-Control-Schar

Rotec-Control-Schar

RoTeC-Control-Schare arbeiten so gut wie ohne Verschleiß. Auch bei großen Strohmengen und Pflanzenresten verstopfen sie nicht. Die Ausbildung der Säfurche und die optimale Saatgutführung in den Boden erfolgen auf einer Seite durch die Säscheibe und auf der anderen Seite durch einen Furchenformer. Die elastische Kunststoffscheibe verhindert das Anhaften von Erde an der Säscheibe, gestaltet die Säfurche mit aus und steuert exakt die eingestellte Sätiefe.

RoTeC: Über 300.000-fach bewährt!

Rotec-Control-Schare

Die sehr gleichmäßige und exakt-kontrollierte Tiefenführung des RoTeC-Control-Schars wird über die Tiefenführungsscheibe Control 10 mit einer 10 mm breiten Aufstandsfläche oder die Tiefenführungsrolle Control 25 mit einer 25 mm breiten Aufstandsfläche erreicht. Da diese Tiefenführung direkt seitlich am Schar angebaut ist, arbeitet dieses Prinzip genauer als Scharsysteme mit nachgelagerter, fest verbundener Tiefenführungsrolle. Mit den Tiefenführungsscheiben oder -rollen erfolgt die Grundeinstellung der Sätiefe schnell, einfach und komfortabel über Schardruck. Gegebenenfalls kann mit einem Rasterverstellsegment am Säschar in 3 Einstellstufen werkzeuglos nachreguliert werden.
RoTeC-Control-Schare werden mit bis zu 35 kg Schardruck gefahren. Hierbei ist der tatsächlich wirksame Schardruck bei AMAZONE vergleichsweise höher, weil sich der Druck nicht auf das Schar und die nachlaufende Andruckrolle verteilt, sondern ausschließlich auf das Schar auswirkt. Bei Rapssaat oder Frühsaaten unter trockenen Verhältnissen kann man problemlos auch mit geringerem Schardruck säen.
Je nach Maschinentyp gibt es Reihenabstände von 12,5 cm bis 16,6 cm.

Qualität und Zuverlässigkeit

Amazone pneumatische Sämaschinen AD-P Special und AD-P Super, Rotec-Control

• Säscheibe aus hochfestem Borstahl
• Geringer Anstellwinkel für wenig Erdbewegung
• Verschleißfeste Kunststoffscheibe als einstellbare Tiefenführungsrolle und zur Reinigung
Der große Abstand zwischen der hinteren und vorderen Scharreihe sichert eine verstopfungsfreie Saat auch bei großen Strohmengen. Mit jeweils nur einer Schneidscheibe pro Schar sichert AMAZONE auch bei 12,5 cm Reihenabstand und Mulchsaat in hohem Tempo einen verstopfungsfreien Materialdurchgang im Zwischenscharbereich.

WS-Schar

WS-Schar

Das WS-Schar ist hervorragend zur Pflugsaat oder bei wenig Stroh geeignet, z.B. nach Raps oder Rüben. Das Scharspitzen-Material aus Hartguss hat eine enorme Lebensdauer. Für große Betriebe mit aggressiven Böden ist bei Verschleiß der schnelle Scharspitzenwechsel durch Lösen von nur einer Schraube möglich.
Die 3-reihige Anordnung und der große Scharschritt geben Sicherheit gegen Verstopfungen im Scharbereich. Ein Führungstrichter im Schar leitet die Saat exakt bis hinter die Scharspitze. Die Scharstütze verhindert das Verstopfen des Scharauslaufes beim Absetzen der Maschine. Je nach Maschinentyp gibt es Reihenabstände von 12 bis 16,6 cm (siehe technische Daten).

Säbelscharspitze

Säbelscharspitze

Für die sehr flache Saatablage auf leichten Böden oder bei Mulchsaat mit mittlerem Strohbesatz wurde die Säbelscharspitze entwickelt. Mit geringem Aufwand lässt sich diese gegen die WS-Scharspitze austauschen.

Schardruckverstellung

Der Schardruck wird bei den mechanischen Sämaschinen alternativ entweder mechanisch oder hydraulisch zentral verstellt.

Schleppzinkenstriegel – Robust und preisgünstig

Schleppzinkenstriegel

Der Schleppzinkenstriegel wird vorrangig zu WS-Scharen eingesetzt. Für strohfreie und mit wenig Stroh bedeckte Böden ist dies eine preisgünstige und bodenschonende Alternative. Die Striegelbefestigung besitzt eine integrierte Rückfahrsicherung und verhindert somit Schäden am Striegel beim unbeabsichtigten Zurückrollen der Maschine.

Saat bedecken mit dem Exaktstriegel

Amazone Sämaschine AD-P, Exaktstriegel

Der Exaktstriegel zur Bedeckung der offenen Säfurchen und zur Planierung arbeitet verstopfungsfrei auch bei großen Strohmengen. Mit einzeln schwenkbar gelagerten Striegelelementen passt er sich Bodenunebenheiten an und bewirkt eine gleichmäßige Saatgutbedeckung sowohl auf strohfreien als auch auf strohreichen Flächen.
Die Tiefenverstellung wird mechanisch über zwei Spindeln zentral verstellt. Bei der hydraulischen Striegeldruckverstellung (optional) wird vorab ein minimaler und ein maximaler Wert durch Einstecken von Bolzen festgelegt. Somit können gleichzeitig der Striegel- und der Schardruck mit nur einem Steuerventil schnell während der Fahrt an wechselnde Böden angepasst werden.
In Verbindung mit dem RoTeC pro-Schar kann der 15 mm starke Exaktstriegel S eingesetzt werden. Er ist verschleißarm und sorgt für eine gute Saatgutbedeckung auch unter härtesten Einsatzbedingungen.

Zusätzlich andrücken mit Rollenstriegel

Amazone Sämaschine AD-P, Rollenstriegel

Der Rollenstriegel drückt den Boden über der Säfurche zusätzlich an, sodass optimale Keimverhältnisse entstehen. Dies ist besonders auf milden, trockenen Böden bei der Aussaat von Sommerkulturen oder Raps zu empfehlen. Es entsteht ein erosionsminderndes, wellenförmiges Oberflächenprofil. Von besonderem Vorteil ist der vom Schardruck völlig unabhängig einstellbare Rollendruck. In einem Bereich von ± 100 mm kann der separat vom Schardruck einstellbare Rollenstriegel der Kontur des Bodens folgen.

Striegeldruckverstellung

Amazone Sämaschinen D9 und AD: Striegeldruckverstellung

Der Exaktstriegel wird über Spindeln stufenlos justiert. Die zentrale Einstellung des Rollenstriegels erfolgt über eine Striegelverstellung mit Überlastsicherung. So kann beim Rollenstriegel auch sehr flexibel die Intensität der Rollenandruckkraft verstellt oder die Andruckrollen sogar ganz außer Kraft gesetzt werden. So lassen sich die Andruckrollen zum Beispiel bei späten Herbstsaaten unter nassen Verhältnissen ganz hochheben. Über ein Lochbild kann der Schleppzinkenstriegel exakt eingestellt werden.

Spuranreißer für D9

Spuranreißer für D9

Die Spuranreißer der D9 Special werden durch einen hydraulisch betätigten Schaltautomaten bis zur Waagerechten angehoben bzw. abgesenkt. Die Bedienung erfolgt mit einem einfach wirkenden Steuerventil, das auch die hydraulische Fahrgassenschaltung bei jedem Umschaltvorgang weiterzählen lässt.
Hydraulikzylinder bringen die Spuranreißer der D9 Super von der Arbeitsstellung in die senkrechte Ruheposition. Somit kann an Feldrändern gesät oder an Hindernissen vorbeigefahren werden. Beim Umschalten der Spuranreißer zählt die Fahrgassenschaltung weiter, um im gewünschten Rhythmus Fahrgassen anzulegen. Die Spuranreißer bei der D9 Super sind durch Scherbolzen gegen Beschädigung gesichert.

D9 60 Super, 6 m Arbeitsbreite

D9 60 Super, 6 m Arbeitsbreite

Die D9 60 Super mit 6 m Arbeitsbreite besteht aus zwei 3 m-Sämaschinen, die auf einen Koppelrahmen mit großen Gummirädern aufgesetzt werden. Das ergibt eine Großflächen-Sämaschine zu einem günstigen Preis. Auf leichten, wenig tragfähigen Böden ist es möglich, anstelle der zwei großen Gummiräder auch insgesamt vier Räder zu montieren. Die kompakte Bauweise ermöglicht den Einsatz als Dreipunkt-Solomaschine mit Schleppern der 130 kW (180 PS)-Klasse.

Überzeugende Maschinen für Großflächen

D9 12000-2T Super, 12 m Arbeitsbreite,

Die D9 12000-2T ist eine gezogene Kombination bestehend aus drei D9 4000 Super, d. h. insgesamt 12 m Arbeitsbreite. Jede Einzelmaschine läuft auf einem eigenen Fahrwerk und kann sich so auch extremen Bodenunebenheiten sehr flexibel anpassen.
Der Koppelrahmen wird von Schleppern der 180 kW (240 PS)-Klasse gezogen. Die  D9 9000-2T mit 9 m Arbeitsbreite besteht aus drei D9 3000 Super. Zum Transport und zum Wenden am Feldrand werden die drei Sämaschinen mit „Huckepack“-Systemen angehoben. Der sehr stabile Spuranreißer reißt eine Spur für die Schleppermitte an und wird beim Umschalten bis in die Senkrechte eingeklappt. Die mittlere Sämaschine ist mit einer Fahrgassenschaltung ausgerüstet, die Fahrgassen mit 12 m, 24 m oder 36 m Abstand anlegen kann.Zum Transport werden die seitlichen Maschinen eingeklappt. Im eingeklappten Zustand beträgt die Transportbreite ca. 6 m.
Die drei D9 Super können auch einzeln verwendet werden. Die Koppelrahmen KR 12002 und KR 9002 bieten vielseitige Anwendungsmöglichkeiten und sind deshalb besonders wirtschaftlich einsetzbar. Alternativ kann der Koppelrahmen mit der Sämaschine D9, dem Einzelkornsägerät ED oder mit der Kurzscheibenegge Catros ausgestattet werden.