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Amazone startet Sätechnik-Offensive „Generation 2011“

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Unter dem Dach der „Generation 2011“ führt Amazone ab sofort neue Baureihen seiner mechanischen Anbausämaschinen D9 und Aufbausämaschinen AD in den Markt ein. Zu erkennen sind die Maschinen am modernen Design sowie neuen Typenbezeichnungen, deren 1.000er Kürzel für die jeweilige Arbeitsbreite steht. Beide Baureihen umfassen Typen mit Arbeitsbreiten von 2,5 m, 3 m, 3,5 m und 4 m, darunter „Special“-Ausführungen mit kleinerem und „Super“-Versionen mit größerem Tankvolumen.

Die wichtigste Neuerung der 1.000er Baureihen ist das Roller Drill System RDS mit den neuen RoTeC-Control-Scharen und einem neuen Rollenstriegel. RDS sichert eine präzise Saatgutablage auch bei höheren Fahrgeschwindigkeiten. Neu ist außerdem die Möglichkeit, die Maschinen mit 16,6 cm Scharabstand auszurüsten.

Beim neuen Roller Drill System RDS steht die Philosophie „Präzise Walzen, Präzise Säen, Flexibel Einbetten“ im Vordergrund. So hat Amazone die Arbeitsweise von Keilringreifenwalze, RoTeC-Control-Rollscharen und Exakt- oder Rollenstriegel genau aufeinander abgestimmt. Die Keilringe der Walze rückverfestigen zunächst den Boden streifenweise und genau entlang der Saatfurche. In dieser glatten Spur laufen die nachfolgenden Rollschare RoTeC-Control besonders ruhig und können dabei eine sehr exakte Furche ziehen, bevor sie das Saatgut auf dem rückverfestigten Furchenboden ablegen. Auf die Schare folgen der Rollenstriegel oder der Exaktstriegel, die das Saatgut mit losem Boden zudecken bzw. bei Einsatz des Rollenstriegels zusätzlich andrücken. Dabei lässt sich der Druck des Rollenstriegels unabhängig vom Schardruck verstellen, bei Bedarf kann der Rollenstriegel sogar komplett ausgehoben werden.

Als besonderer Vorteil der RoTeC-Control-Säschare erweist sich die seitlich an jedem Säschar angebaute Tiefenführungsscheibe Control 10 mit 10 mm oder die Tiefenführungsrolle Control 25 mit 25 mm breiter Aufstandsfläche. Da diese Scheiben direkt neben den Säscharen laufen, ermöglichen sie im Vergleich zu anderen Scharsystemen, die mit einer nachgelagerten fest verbundenen Tiefenführungsrolle ausgerüstet sind, eine deutlich präzisere Tiefenführung. Mit bis zu 35 kg Schardruck ist außerdem der tatsächlich wirksame Schardruck vergleichsweise höher, weil sich der Druck nicht auf Tiefenführungsrolle und Schar verteilt, sondern ausschließlich auf das Schar auswirkt. Bei Rapssaat oder Frühsaaten unter trockenen Verhältnissen kann man problemlos auch mit geringerem Schardruck säen.

Zusätzlich wurden alle Maschinen mit größeren und komfortableren Trittstufen, breiteren Ladestegen sowie einer optimierten Striegelaufnahme und -verstellung ausgerüstet und so die Bedienerfreundlichkeit noch einmal deutlich verbessert.

Wie schon bei den bisherigen Baureihen lassen sich die neuen Sämaschinen mit unterschiedlichen Bodenbearbeitungsmaschinen, Nachläuferwalzen und Scharsystemen kombinieren, um die Ausrüstung entsprechend den individuellen Standortanforderungen zu optimieren. So bilden z.B. die Kreiselegge und Zahnpackerwalze mit WS-Schleppscharen eine hervorragende Kombination für die Saat auf gepflügtem Land. Für die Mulchsaat hingegen ist eine Kombination aus Kreiselgrubber, Keilringwalze mitsamt dem neu konzipierten Roller-Drill-System zu empfehlen.