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Schlüsselübergabe für Pantera Nr. 1

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Pantera Nr.1, der erste verkaufte Spritzen-Selbstfahrer der neuen Generation aus Amazone-eigener Produktion, wird nächstes Jahr bei der Raiffeisen-Warengenossenschaft Ammerland-Friesland e.G. zum Einsatz kommen. Anlässlich dieser Premiere fand am 6. Dezember 2010 im Zuge der RWG-Generalversammlung die offizielle Schlüsselübergabe statt.

Um den neuen Pantera in Empfang zu nehmen, waren die RWG-Geschäftsführer Hermann Mammen und Jürgen zur Brügge sowie Rolf Frerichs, zuständig für den RWG-Fuhrpark, und Spritzenfahrer Olaf Woltmann eigens zum Gelände des Amazone-Vertriebspartners, der Raiffeisen Technik Nord West GmbH, in Spohle gekommen. Raiffeisen-Verkaufsberater Carsten Heller sowie Christoph Laumann, Leiter der Amazone-Verkaufsförderung, und der Amazone-Werksbeauftragte Hartmut Goudschaal überreichten Ihnen symbolisch einen übergroßen Fahrzeugschlüssel und wünschten allzeit erfolgreiche Arbeit mit dem neuen Selbstfahrer.

Mit ihrer Investition in den Pantera will die RWG Ammerland-Friesland der zunehmenden Nachfrage und den steigenden Ansprüchen ihrer Mitglieder und Kunden an eine professionelle Pflanzenschutzmittel-Ausbringung nachkommen, erläuterten die RWG-Geschäftsführer bei einem anschließenden Gespräch. So bietet die RWG, die zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg insgesamt 17 Geschäftsstellen betreibt, schon seit mehreren Jahren die Dienstleistung der Pflanzenschutzmittel-Ausbringung als Ergänzung zum Handel mit Pflanzenschutzmitteln an. Bisher werden runde 10.000 ha pro Jahr durch die RWG gespritzt.

Dass dabei vor allem Landwirte mit Veredelungsbetrieben Ihre Pflanzenschutzarbeiten mehr und mehr auf die Profis von der RWG übertragen, zeigt sich als aktueller Trend. Denn diese Pflanzenschutz-Spezialisten verfügen über das aktuelle Know-how rund um die gesetzlichen Bestimmungen, neue Mittel und Wirkstoffe. Als weiterer Trend kommt hinzu, dass auch im Einzugsgebiet der RWG der Maisanteil in den Fruchtfolgen zunimmt. Damit konzentriert sich der Einsatz der Feldspritzen zunehmend auf die Herbizidbehandlungen in Mais, so dass in diesem 4 bis 6 Wochen umfassenden Zeitfenster höchste Schlagkraft gefragt ist. Vor dem Hintergrund dieser Trends entschieden sich die RWG-Verantwortlichen, eines von bisher drei eingesetzten Pflanzenschutzfahrzeugen, einen Geräteträger mit Anbauspritze und Fronttank, durch den neuen Pantera zu ersetzen.

In der Tat ist der Pantera nicht nur deutlich leistungsfähiger, sondern auch mit modernster und umweltfreundlicher Technik ausgestattet. So gehören z.B. die Parallelfahrhilfe GPS-Track und die automatische Gestängeführung DistanceControl zur speziellen Ausrüstung des RWG-Pantera. Kosten- und Umweltvorteile ermöglicht auch die automatische Teilbreitenschaltung GPS-Switch, denn damit lassen sich Mitteleinsparungen von 3 bis 5 % realisieren. Überzeugend am Super-L-Gestänge, das in diesem Fall variabel auf 30, 24 oder 15 m eingesetzt werden kann, ist die leichte, aber dennoch stabile Bauweise. Auch die Führung dieses Gestänges, das Amazone ansonsten mit Arbeitsbreiten bis zu 40 m anbietet, erweist sich dank des hydropneumatisch gefederten Pantera-Tandemfahrwerks und der pendelnden Gestängeaufhängung als äußerst ruhig.

„Die hohe Bodenfreiheit, aber auch die variable Spurweitenverstellung des Pantera sind für uns ein weitere wichtige Argumente“, führte Geschäftsführer Hermann Mammen weiter aus, „letzteres, weil wir bei den verschiedenen Kunden auf alle möglichen Spurweiten treffen.“ „Bisher mussten wir dafür immer Räder tauschen oder drehen. Und das hat wertvolle Zeit gekostet, die uns jetzt mit dem Pantera zusätzlich zur Verfügung steht“, ergänzte Rolf Frerichs.

Frerichs nannte außerdem die Ringspülleitung DUS (Druck-Umlauf-System) im Gestänge von Amazone als eine entscheidende technische Verbesserung, weil damit z.B. beim Spritzstart die Brühe sofort und gleichmäßig an allen Düsen ansteht. Als weitere Vorteile führte er die Parallelogrammaufhängung des Gestänges (kein Hubgerüst) wie auch die kompakte Transportstellung des Gestänges auf. Hermann Mammen merkte als wichtigen Punkt den Kabinenkomfort, aber auch die komfortable Fahrzeug-Bedienung im Feld und auf der Straße an: „Das ist sehr wichtig für den Fahrer, der ja in der Hauptsaison viele Stunden mit der Maschine arbeitet.“

Schließlich zählt bei der RWG Ammerland-Friesland auch das Vertrauen in das Unternehmen Amazone als Pluspunkt für den Pantera: „Wir haben bereits mit unseren Anbauspritzen und Großflächenstreuern von Amazone, die wir an die Landwirte verleihen, sehr gute Erfahrungen gemacht, sowohl bei der Technik als auch beim Service vor Ort. Und wenn man so gute Erfahrungen gemacht hat, warum sollte man dann nicht weiterhin auf so einen Partner setzen?“