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Förderung der Mulchsaat durch Entwicklung und Erprobung einer Sensor- und Verfahrenskombination zur Präzisionsbodenbearbeitung

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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - Prof. Dr. E. Hartung

Die Mulchsaat zeichnet sich im Vergleich zur konventionellen Bodenbearbeitung mit Pflug durch folgende Vorteile aus: Geringerer Abtrag von Boden und Nährstoffen durch Wind- und Wassererosion, einen geringeren Kraftstoffverbrauch und eine höhere Schlagkraft. Um jedoch das Ertragspotential des Bodens voll auszunutzen, ist eine präzise Bodenbearbeitung bei unterschiedlichen Mulchauflagen und Bodenarten innerhalb eines Schlags unverzichtbar.

Im Rahmen des Projekts wird deshalb ein Verfahren untersucht, um die Intensität der Bodenbearbeitung zur Mulchsaat zu regeln. Regelgrößen sind die Stärke der Strohmulchauflage, die mit optischen Sensoren während der Überfahrt ermittelt wird (Online-Ansatz), sowie Bodenkarten, die mit Bodenleitfähigkeitsmessungen (EM38) oder möglicherweise auch mit Ertragskarten und Höhenkarten vorab erstellt wurden (Offline-Ansatz).

Dieses Projekt wird im Auftrag von AMAZONE durchgeführt.