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AMAZONE TELEMATICS im Pflanzenbau: Konzepte für die Gerätetechnik

Dr. Steffen Walther, AMAZONE

Laden Sie sich hier die Präsentation zum Vortrag als pdf-Datei.

Das Thema soll jetzt aus der Sicht eines Anbaugeräteherstellers beleuchtet werden. Welche Daten sind eigentlich für eine Feldspritze relevant? Ist Telematik in dem Bereich überhaupt interessant? Spielt eine Dokumentation in Echtzeit bei Pflanzenschutz, Düngung und Saat eine Rolle? Vielleicht reicht es auch, die Informationen nach Abschluss der Arbeit mit Speichermedien zu transportieren. Dabei stellt man häufig fest, dass der Datentransport an sich ein wichtiges Thema ist. Damit einher geht die Datenablage: Wo und wie speichere ich meine Daten? Eine Struktur zur Datenablage auf einem Server zu haben, bietet einen entscheidenden Mehrwert, da man sowohl zeitlich als auch räumlich unabhängig mit den Daten arbeiten kann.

Aber was bedeutet Telematik überhaupt? Telematik bietet die Möglichkeit zur Fernabfrage von Informationen. Es ist die Integration von Telekommunikation und Informatik. Man kann also Informationen via Telekommunikation versenden, empfangen und speichern. Ein solches System wird in der Landwirtschaft zunehmend in Kombination mit GPS zur Standortbestimmung genutzt. Zwei wesentliche Anwendungen kommen dabei ins Spiel:

• Tracking: Standortbestimmung und Bewegungen überwachen
• Flottenmanagement: Risikominimierung, Effizienzsteigerung, Zustandsdokumentation und Leistungsnachweise kontrollieren

Je mehr Daten ich kontrollieren möchte, desto komplexer wird das System (siehe Details Folien Nr. 5 – 6). Neben den aktuellen Anwendungsmöglichkeiten bieten sich weitere Potentiale:

• kurzfristig können die Einsätze geplant werden
• langfristig kann anhand der Dokumentation die Einsatz- und die Investitionsplanung für die kommende Saison (oder noch weiter) vorgenommen werden

Zu diskutieren, allerdings branchenübergreifend, sind die Aspekte Kontrollfunktion und Datensicherheit mit Hinblick auf Eigentums-, Zugriffs- und Auswertungsrechte. Vor allem aber die Frage der Datensicherheit muss geklärt werden:

• wenn Daten auf einem Server liegen, gibt es durch viele Backups eine hohe Verlustsicherheit
• der Besitzer muss entscheiden können, was mit den Daten passiert
• es muss ein passwortgeschützter Zugang vorliegen
• Zugangsberechtigungen: z. B. Gast-Zugang, Berater-Zugang, Service-Zugang

Der AMAZONE-Ansatz dokumentiert derzeit folgende Daten:

• Fernortung: Daten immer vorhanden
• virtuelle Grenzen (Geofencing)
• Fahrspuren (z. B. in Google Earth)

Zukünftig sollen die Daten um gerätespezifische Details (Gerätedaten) ergänzt werden:

• Leistungsmonitoring
• Betriebszeitanalyse
• Leistungsanalyse

Folgende Gerätedetails könnten von Bedeutung sein:

• Zustand: arbeitet / arbeitet nicht / füllt nicht
• Drehzahlen und Drücke: vorhandene Restmengen
• Menge: aktueller Ist-Wert / lokaler Soll-Wert
• Leistung: durchschnittliche Geschwindigkeit wenn aktiv / Hektarleistung (Feldeffizienz)

Natürlich spielen auch folgende Dokumentationen eine Rolle:

• wo hat die Maschine zuletzt gearbeitet
• was hat sie zuletzt getan
• Durchschnittsleistung
• Durchschnittsstandzeiten

Man sollte also dokumentieren können, was die Maschine während der Saison geleistet hat (siehe Details Folien Nr. 14 – 16). Wo geht die Reise hin? Auch AMAZONE denkt an eine Serverlösung:

• Ist-Zustände können abgerufen werden: z. B. Fortschritt, Füllstand und Position
• wann ist welche Maschine wo; wie erledigt die Maschine ihre Arbeit und von welchen Betriebsmitteln benötigt sie wie viel
• um die Logistik mit z. B. Wasser, Düngemittel oder Saatgut zu organisieren

Bei AMAZONE ist Telematic ein Zukunftsthema. Der Anfang ist mit der EDX gemacht. Nun geht es darum, das System auf die gesamte Produktpalette zu erweitern.