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Anhängesämaschine Condor

Details

Das Konzept – für extensive Ackerbauverfahren

Amazone, Anhängesämaschine Condor, Das Konzept – für extensive Ackerbauverfahren

Die AMAZONE Condor ist die ideale Maschine für den Einsatz in Ackerbauverfahren mit flachster Bodenbearbeitung und in Direktsaatsystemen. Besonders unter Großflächenbedingungen, in denen Zeit und Bodenfeuchte die limitierenden Faktoren darstellen, steht die Condor für hohe Schlagkraft, Präzision und Wassereinsparung. Der geringe Zugkraftbedarf gemessen an ihrer Arbeitsbreite hilft den finanziellen Aufwand gerade in extensivsten Ackerbausystemen deutlich zu senken.
Das Maschinenkonzept der Condor ist angelegt auf die Forderung nach weiterer Extensivierung der Aussaatintensität mit Arbeitsbreiten von über 9 m, weiten Reihenabständen und minimalinvasiver Saatgutablage. Die Sämaschine wird in den Arbeitsbreiten 12 und 15 m angeboten. Durch die Anwendung des Klappkonzeptes wird auch bei der Condor mit 15 m Arbeitsbreite eine bemerkenswerte Transportbreite von nur 3 m erreicht.

Zinkenschare ConTeC pro für lange Lebensdauer

Amazone Sämaschine Condor Schare

AMAZONE setzt auch bei der Condor auf das einzeln tiefengeführte Zinkenschar. Der schmale Scharmeißel des ConTeC-pro Schares bewegt wenig Boden beim Öffnen der Säfurche, sodass wertvolle Bodenfeuchte gespeichert wird. Dabei erzeugt er aber genug Feinerde um einen optimalen Kontakt zwischen Boden und Saatkorn herzustellen. Stroh wird zuverlässig aus der Säfurche geräumt, sodass der „hairpinning-effect“, das Eindrücken des Strohs in den Säschlitz verhindert wird.

Für das ConTeC-pro Scharsystem stehen zwei Scharspitzen zur Verfügung. Für die meisten Böden gewährt die Scharspitze mit 68° Anstellwinkel besten Einzug in den Boden und somit das sichere Erreichen der Ablagetiefe. Unter sehr harten Bedingungen kommt die Scharspitze mit flachen 50° Anstellwinkel für mehr Einzug in den Böden zum Einsatz. Die Scharspitzen sind mit einer Hartmetall-Legierung versehen, was eine lange Lebensdauer auch unter schwierigsten Bedingungen gewährleistet.

Das innovative Schar „ConTeC pro“ zeichnet sich durch eine exakte vertikale Bodenanpassung aufgrund des nachlaufenden Packerrades aus. Dieses ermöglicht neben der korrekten Tiefenführung die in Trockengebieten so wesentliche Rückverfestigung für einen optimalen Bodenschluss des Saatgutes. Für die vielfältigen Einsatz-und Bodenbedingungen der Condor stehen vier Varianten an Packerrädern zur Wahl.

Jede Scharreihe ist auf jeder Maschinenhälfte mit einem eigenen Hydraulikzylinder versehen. Dieser verdreht den Scharbalken, wodurch die Schare mit Druck beaufschlagt werden. Dadurch kann an der Meißelspitze ein Schardruck von 120 kg erreicht werden.

Luftrad

Condor Luftrad

Das Luftrad ist für eine Vielzahl von Einsatzbedingungen geeignet. Von nassem Boden befreit sich das Rad durch seine Eigenbewegung. Unter trockenen Bedingungen sorgt es für die sichere Rückverfestigung des Bodens.

Vollschaumrad – Rundprofil

Condor Vollschaumräder mit rundem Profil

Dieses robuste Rad ist ideal für harte Einsatzbedingungen unter Trockenheit und widerstandsfähigen Stoppeln geeignet. Geplatzte Räder und kostenintensive Ausfallzeiten stellen kein Risiko mehr dar. Das harte Rad sorgt für optimale Rückverfestigung des Bodens in der Säfurche.

Vollschaumrad – Dreiecksprofil

Condor Vollschaumräder mit dreieckigem Profil

Aufgrund seiner Keilform sorgt dieses Rad unter besonders trockenen Bedingungen und auf leichten Böden für maximalen Anpressdruck. Seine Widerstandsfähigkeit macht sich vor allem bei der Saat in harte Stoppeln bezahlt.

Walkrad

Condor Räder mit rundem Otico Profil

Dieses Rad ist der wahre Allrounder. Die dicke Gummiwandung macht es extrem widerstandsfähig gegenüber harten Stoppeln. Unter trockenen Bedingungen erreicht das Walkrad eine sehr gute Rückverfestigung. Eine Luftkammer verleiht ihm ein sehr gutes Walkverhalten gegen Aufbauen nassen Bodens am Rad.

Präzise Ablagetiefe

Die Aussaattiefe ist präzise von 0 bis 10 cm einstellbar. Die neue Tiefenverstellung des ConTeC pro-Scharsystems gewährleistet ein Höchstmaß an Komfort und Präzision bei der Einstellung der Ablagetiefe. Durch die moderne werkzeuglose Verstellung der Sätiefe können in kürzester Zeit alle Schare der Maschine in ihrer Ablagetiefe verändert werden. Das ist besonders wichtig, wenn ein Wechsel der zu säenden Kulturen ansteht. Auf Großbetrieben kann damit schnellstmöglich auf unterschiedliche Witterungsbedingungen reagiert werden. Unter sehr trockenen Bedingungen, während der Aussaat, lässt sich die Ablagetiefe problemlos dem stetig zurück weichenden Feuchtehorizont im Boden anpassen, sodass das Zeitfenster für die Aussaat vergrößert und Lastspitzen im Betriebsablauf abgefedert werden .

Perfekte Bodenanpassung

Amazone Condor, Bodenanpassung und Schardruck

Die flexible Verbindung zwischen den Rahmenelementen und dem Schar wird durch die bewährten Gummifeder-Elemente erreicht. Dadurch können Bodenunebenheiten (bei gleichbleibender Ablagetiefe) von bis zu 65 cm ausgeglichen werden.
Das ConTeC pro-Schar ermöglicht diese perfekte Bodenanpassung durch seine so einfache wie geniale Bauweise ohne die üblichen Hydraulikzylinder an jedem Schar. Das vermindert die Störanfälligkeit und nicht zuletzt den Preis.
Der Schardruck lässt sich hydraulisch durch Drehung der Rahmenelemente den Verhältnissen anpassen. Bei extremen Bedingungen kann pro Schar ein Druck von bis zu 120 kg angelegt werden.
Der Scharabstand von 25 cm bei einem dreibalkigen Aufbau und einer Rahmenhöhe von 80 cm gewährleistet ein verstopfungsfreies Arbeiten auch bei sehr hohen Strohmengen bzw. einer ungünstigen Strohverteilung.
Der neue Luftabscheider am Schar sorgt für einen konstanten Luftstrom in der Förderstrecke von der Dosierung bis zum Schar. Die Flexibilität bei der Wahl der Gebläsedrehzahl steigt.

Condor für mehr Schlagkraft

Amazone Condor für mehr Schlagkraft

In Zukunft kann das Bestellverfahren mit der Anhängesämaschine noch präziser an die vorherrschenden Bedingungen der Region angepasst werden.
Mit 25 cm Reihenweite ist es möglich eine höhere Aussaatrate zu wählen. Die bessere Standraumverteilung und das größere Wasserangebot in feuchteren Steppenregionen schaffen die Voraussetzung dafür und minimieren die Konkurrenz innerhalb der Reihe.
In sehr trockenen Regionen empfiehlt sich die größere Reihenweite von 31,3/33,3 cm bei gleichzeitig geringeren Aussaatraten. Diese stellt unter den sehr trockenen Bedingungen mit stark wechselnden Feuchteangeboten jeder Pflanze das Maximum verfügbaren Wassers zur Verfügung, und verhindert effektiv das Risiko frühzeitiger Notreife und massiver Ertragseinbußen. Darüber hinaus wird der Leistungs- bzw. Kraftstoffbedarf gesenkt und die Flächenleistung durch höhere Fahrgeschwindigkeiten gesteigert. 
Praxisversuche in trockenen Steppengebieten zeigen in den Kulturen Raps und Weizen in trockenen Jahren bei 31,3/33,3 cm Reihenweite sogar höhere Erträge, in feuchten Jahren gleiche Erträge wie bei einem Reihenabstand von 25 cm. So werden effektiv Betriebsmittel gespart.

Präzise in der Rapssaat

Amazone Condor: Präzise in der Rapssaat

Der Erfolg in der Rapssaat ist in hochkontinentalen Regionen zu großen Teilen von der Sätechnik abhängig. Aufgrund der kurzen trockenen Vegetationsperiode sind die richtige Ablage des Saatgutes und die genaue Dosierung der Saatmenge, besonders beim Raps, von entscheidender Bedeutung. Eine schnelle Etablierung des Bestandes und das Maximum an verfügbarer Feuchtigkeit und Temperatursumme spielen eine Hauptrolle. Die präzise und optimale Ablage des Rapskornes in den feuchten Boden entscheidet nachhaltig über die Bestandesentwicklung und das Ertragsniveau. Mit der sehr guten einzelnen Führung der ConTec pro-Schare ist die Ablage des Saatgutes tiefengenau möglich.
Vor dem Hintergrund der sehr trockenen Witterung der kontinentalen Steppenregionen während der Vegetationsperiode zählt es umso mehr, jeder Pflanze das Maximum verfügbaren Wassers zuzuführen. Beim Raps spielt die Aussaatmenge eine zentrale Rolle. Dünnes Säen fördert die gute Entwicklung der Einzelpflanzen und verringert die Gefahr ertragsdezimierender Früh- und Notreife. Mit dem stufenlosen Vario-Getriebe kann Raps auf 2kg/ha präzise dosiert werden. Über die gesamte Arbeitsbreite wird mit dem Condor die beste Querverteilung für gleichmäßige Bestände erreicht.

Drucktank

Condor Drucktank

Die Anhängesämaschine Condor verfügt über einen modernen Drucktank mit 8000 l Behältervolumen. Mit zwei großen Sektionen (2/3 Saatgut + 1/3 Dünger) werden die Befüllzeiten auf das Notwendigste begrenzt. Das bekannte Vario-Getriebe ermöglicht die Dosierung von Aussaatmengen von 2 bis 400 kg und wird damit allen Anforderungen aus der Praxis gerecht.

Die Düngergabe erfolgt mit dem Saatgut in den Säschlitz. Auf diese Weise wird bei der Aussaat von Wintergetreide eine entsprechende Startgabe, bzw. beim Anbau von Sommerkulturen unter kontinentalen Bedingungen eine optimale, vollständige Düngung direkt in den Boden ohne Verluste realisierbar.

Die Dosierung

Condor Dosierung

Alle für das Abdrehen notwendigen Aggregate sind sehr gut zugänglich auf der linken Maschinenseite angeordnet.

Durch eine Verteilerschleuse unterhalb der Saatgutdosierung ist es möglich mit der Maschine nur eine Teilbreite zu säen.

Bordcomputer AMALOG+

Condor Bordcomputer Amalog+

Der Bordcomputer AMALOG+ steuert die Fahrgassenschaltung. 
Das Anlegen von Fahrgassen wird über einen Sensor kontrolliert. Die Umprogrammierung auf andere Fahrgassenrhythmen ist sehr einfach. Der Status der Fahrgassenschaltung, die besäte Fläche und der Füllstand werden angezeigt.

Klappkonzept

Amazone Anhängesämaschine Condor Klappkonzept

Klappkonzept mit bis zu 15 m Arbeitsbreite bei nur 3 m Transportbreite. So sind auch Rückwärtsfahrten kein Problem mehr.

System und Einsatzbedingungen

Condor Einsatzbedingungen

Bei reduzierten Mulchsaat- bzw. Direktsaatverfahren ist es wichtig, dass der Dünger unter den Ernterückständen im Boden platziert wird, um besonders vor dem Hintergrund steigender Düngerpreise, Verluste durch Ausgasen zu verhindern. Auch bei der Direktsaatmaschine Condor wird dieses Konzept verfolgt. Wissenschaftliche Untersuchungen in Regina/Kanada und Samara/Russland zeigen, dass in diesem Verfahren bei der Aussaat von Weizen eine Gabe von 30 kg/ha reinem N, bei Raps etwa 25 kg/ha möglich ist. Unter den sehr trockenen und kontinentalen Bedingungen in Kanada bzw. im eurasischen Steppengürtel ist das Ertragspotential relativ gering, sodass diese Menge in den üblichen Sommerkulturen oft sogar komplett ausreichend ist.

Durch die beschriebenen Eigenschaften der Condor eignet sie sich exzellent für den Einsatz in der reinen Direktsaat bei Großflächenstrukturen. Das nur 12 mm breite Schar verursacht nur eine absolut notwendige Bodenbewegung für eine optimale Saatgutablage unter das Stroh. Damit werden Bodenwasserverluste vermieden sowie der Zugkraftbedarf und der Dieselverbrauch gesenkt. Bei den umfangreichen Tests unter Produktionsbedingungen reichten 220 PS Schlepperleistung für die Condor 12001. Mit der Condor 15001 wurden lediglich spektakuläre 2,7 l Diesel/ha im Durchschnitt benötigt! Ebenfalls unter Produktionsbedingungen konnten mit der Condor 15001 bei einer Arbeitsgeschwindigkeit von 8 bis 10 km/h Tagesleistungen (13 h) von 150 ha realisiert werden.

Die fortschrittliche Direktsämaschine von AMAZONE gibt Landwirten, die sich hin zur reinen Direktsaat orientieren, alle Möglichkeiten dieses Verfahren optimal umzusetzen.

Ihre Vorteile:
+ Minimaler Eingriff in den Boden
+ Dünger mit der Saat applizieren
+ Saatgut unter das Stroh in einer optimalen Tiefe mit entsprechender Rückverfestigung platzieren
+ Sehr weites Spektrum an Kulturen
+ Kosten senken