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Aufbausämaschine AD-P Super

Details

Vorteile der AMAZONE Säkombinationen.

Pneumatische Sämaschine AD-P Special, AD-P Super von Amazone

• Großer, zentraler Saatgutbehälter, kompakte Bauweise, hohe Schlagkraft und kurze Rüstzeiten
• Der elektrische Dosierantrieb für verschiedenste Saatgüter und -mengen bietet durch die präzise Dosierung und einfache Einstellung noch mehr Komfort
• Geringe Restmengen, auch in Hanglagen
• Optimierte Saatgutverteilung und einfache Überwachung durch außenliegenden Klarsichtverteilerkopf
• Exakte Saatgutablage durch RoTeC-Control-Schare oder WS-Schleppschare bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit
• Ausrüstung mit modernsten ISOBUS-Terminals mit GPS-Switch-Schaltung möglich

Vorteile der AD-P Super

Amazone pneumatische Sämaschine AD-P Super

- Flächenleistung über 3 ha/h bei 3 m Arbeitsbreite
- Sehr großer Saatgutbehälter
- Hohe Arbeitsgeschwindigkeiten
- Uneingeschränkte Pflug- und Mulchsaateignung
- Sehr kompakte Bauweise – optimierter Hubkraftbedarf
- Bis zu 55 kg Schar druck beim RoTeC pro-Schar

Vorteile durch ISOBUS

Amazone pneumatische Sämaschinen AD-P mit ISOBUS

Die AD-P ist nach dem AEF-Konformitätstest UT 2.0 zertifiziert. Somit können diese AMAZONE Maschinen von allen am Markt befindlichen Terminals, die nach UT 2.0 zertifiziert sind, bedient werden. Natürlich kann die AD-P auch mit einer ISOBUS-konformen Section-Control-Lizenz eines Fremd-ISOBUS-Terminals betrieben werden.
Die AMAZONE Terminals AMATRON 3, CCI 100 und AMAPAD sowie alle AMAZONE ISOBUS-Maschinen unterstützen die AEF-Funktionalität AUX-N. Dies bedeutet, dass zum Beispiel den Tasten eines vorhandenen AUX-N konformen Multifunktionsgriffs individuell Funktionen zugeordnet werden können. Somit sitzt jede Funktion an diesem Griff genau dort, wo sie der Kunde haben möchte.

Großer Behälter, stabiler Rahmen

Amazone AD-P Super

Die Nachfüllzeiten werden durch den großen Saatgutbehälter reduziert. Der Grundbehälter von 1500 l kann durch einen Aufsatz auf 2000 l vergrößert werden. Das klare, einfache Rahmenkonzept der AD-P Super mit integriertem Walzen- und Scharrahmen hilft Gewicht zu sparen und die Stabilität zu erhöhen.

Kompakte Bauweise im Baukastensystem

Amazone pneumatische Sämaschine AD-P Super

Die AD-P Super ist durch die Einheit von Sämaschine und Walze besonders kompakt. Die superstabile Säkombination hat durch diese schwerpunktgünstige Bauweise einen vergleichsweise geringen Hubkraftbedarf. Die Komponenten sind nahe beim Traktor positioniert. Eine geringere Hinterradbelastung verringert die Ausprägung der Fahrspurtiefe

Abstützung direkt auf der Walze

Amazone pneumatische Sämaschine AD-P Super, Abstützung auf Walze

Die AD-P Super stützt sich komplett auf der großen Keilring- oder Zahnpackerwalze ab. Die Kreiselegge oder der Kreiselgrubber können so über Steine hinweg springen, ohne Walze und Sämaschine mit anheben zu müssen. Das schont die Zinken und Antriebselemente der Bodenbearbeitungsmaschine.

In einem Arbeitsgang: Saatbettbereitung – Walzen – Säen

Amazone pneumatische Sämaschine AD-P Super 3 auf 4 m Arbeitsbreite

Mit der 3 m AD-P Super wird die Leistungsfähigkeit einer herkömmlichen 4-m-Kombination erreicht. Das RoTeC+-Control-Schar mit bis zu 55 kg Schardruck sät bei hohen Geschwindigkeiten bis 15 km/h auch auf extensiv vorbearbeiteten Böden mit gleichbleibend hoher Qualität. Weniger Vorarbeitsgänge, weniger Warten auf den passenden Bodenzustand und höhere Geschwindigkeiten bedeuten mehr Flächenleistung und Flexibilität in der Saison.

Sicherer Dosierantrieb

Amazone Sämaschine AD-P elektrischer Dosierantrieb

1.) Elektrischer Dosierantrieb: Der bei der AD-P serienmäßige und bei der Avant optionale elektrische Dosierantrieb wird durch den AMATRON 3 bzw. durch ein beliebiges ISOBUS-Terminal oder AMADRILL+ geregelt. Die Kalibrierung ist in Verbindung mit dem elektrischen Antrieb komfortabel und voll automatisch. Der elektrische Antrieb bietet zusätzliche Funktionen wie zum Beispiel das Vordosieren des Saatguts am Feldanfang sowie Erhöhung und Verringerung der Saatstärke während der Arbeit. Für die Erfassung der Geschwindigkeit stehen für die AD-P Special verschiedene Signalquellen zur Verfügung. Neben Radarsensor, Impulsrad oder GPS-Signal kann auch das Geschwindigkeitssignal des Traktors genutzt werden.
2.) Schnellentleerung: Die Entleerung des Behälters von Saatgut erfolgt schnell und einfach über die Schnellentleerung, die gut zugänglich am Behälter angebracht ist.
3.) Restmengenentleerung: Zur Restmengenentleerung wird ein Schieber geöffnet und der Behälterinhalt entleert sich in die große Kalibriermulde.
4.) Leichtes Wechseln der Dosierwalzen: Die Dosierwalzen lassen sich in dem Saatgutdosierer leicht wechseln. So ist es möglich für alle Saatgüter und Saatmengen auch bei hohen Arbeitsgeschwindigkeiten präzise und schonend, mit sehr guter Längsverteilung zu dosieren.

ComfortPaket 1 mit TwinTerminal 3.0

Amazone Sämaschine AD-P: ComfortPaket 1 mit TwinTerminal 3.0

Um das Vordosieren, Kalibrieren und Restentleeren weiter zu vereinfachen, bietet AMAZONE für die AD-P in Verbindung mit AMABUS oder ISOBUS das ComfortPaket 1 mit TwinTerminal 3.0 an. Das TwinTerminal wird direkt an der Sämaschine in der Nähe der Dosierorgane per Magnetfuß montiert. Diese Position bringt einen entscheidenden Vorteil mit sich: Der Fahrer kann die Bedienung und Dateneingabe für den Kalibriervorgang jetzt direkt an der Maschine vornehmen und erspart sich damit das mehrfache Ab- und Aufsteigen vom bzw. auf den Traktor.
Das TwinTerminal 3.0 besteht aus einem wasser- und staubdichten Gehäuse mit einem 3,2 Zoll großen Display und vier großen Tasten für die Bedienung.

Dosierwalzen für jedes Saatgut

Spezielle Dosierwalzen für unterschiedliche Fördermengen dosieren das Saatgut präzise und schonend in den Verteilerkopf. Bis zu 95 % aller Saatgüter decken die drei serienmäßig mitgelieferten Dosierwalzen ab. Weitere Walzen sind beispielsweise für Mais oder Sonderkulturen erhältlich.
Die austauschbaren Dosierwalzen sind für folgende Ausbringmengen geeignet: Feinsaat (ca. < 15 kg/ha), Mittelsaat (ca. < 140 kg/ha), Normalsaat (ca. > 140 kg/ha).

Klarsichtverteilerkopf

Amazone Sämaschine AD-P: Klarsichtverteilerkopf

Der Klarsichtverteilerkopf dient zur ständigen Funktionskontrolle des Saatgutflusses. Deshalb liegt er auch außerhalb des Saatgutbehälters im Sichtbereich des Fahrers. Bei der Anlage von Fahrgassen wird das Saatgut in den Behälter zurückgefördert. Die Saatgutzufuhr zu den Fahrgassenscharen wird unterbrochen, sobald der Elektromotor die entsprechenden Saatleitungsrohre im Fahrgassen-Klappenkasten verschließt. Dabei wird der Saatgutstrom per Klappenkasten aus den Saatschläuchen sofort in den Bereich der Dosierung umgeleitet. Bis zu 5 Reihen können pro Seite für die Fahrgasse geschlossen werden.

Variable Fahrgassenschaltung

Mit der neu konzipierten Fahrgassenschaltung können insgesamt bis zu fünf Saatreihen pro Seite abgeschaltet werden. Die entsprechend breiter angelegten Fahrgassen eignen sich für den Einsatz von Pflegetraktoren mit Reifenbreiten bis 99,6 cm bei 16,6 cm Saatreihenabstand bzw. 75 cm bei 12,5 cm Saatreihenabstand. Damit trägt AMZONE den Anforderungen durch immer breiter werdende Pflegebereifungen Rechnung.

Hydraulischer Gebläseantrieb

Amazone pneumatische Sämaschinen AD-P Special und AD-P Super, hydraulischer Gebläseantrieb

Das neue leistungsstarke Gebläse zeichnet sich durch einen geringen Ölbedarf von 21 l/min bei 3500 U/min sowie minimale Geräuschentwicklungen aus.

Saatleitungsüberwachung

Amazone pneumatische Sämaschinen AD-P Special und AD-P Super, Saatleitungsüberwachung

Ein weiteres sinnvolles Assistenzsystem ist die optionale Saatleitungsüberwachung, die Blockaden am Schar und in der Leitung sofort erkennt. Direkt hinter dem Verteilerkopf kontrollieren Sensoren in den Saatschläuchen den Saatgutfluss. Geschaltete Fahrgassen werden vom System automatisch erkannt. Insbesondere bei langen Arbeitstagen ist die Überwachung eine elegante Möglichkeit, das Arbeitsergebnis zu kontrollieren.

Hydraulischer Spuranreißer

Die Spuranreißer bei allen AD-P werden durch einen hydraulischen Schaltautomaten bis zur Senkrechten angehoben bzw. wieder abgesenkt. Somit kann auch an Feldrändern gesät oder an Hindernissen vorbeigefahren werden. Um das Gewicht der Spuranreißer und damit den Schwerpunkt der Säkombination weiter nach vorne zum Traktor zu verlagern, können die Spuranreißer auch direkt auf den Kreiselgrubber oder die Kreiselegge montiert werden. Ein großer Vorteil dieser Variante ist, dass die Spuranreißer auch beim Soloeinsatz der Bodenbearbeitungsmaschine, z.B. beim Vorkreiseln, oder in Verbindung mit einer Einzelkorn-Sämaschine genutzt werden können. Zusätzlich wird die Spur durch die gekröpften Ausleger auch bei grobscholligem Acker besser angerissen. Die Ausleger mit integrierter Feder vermindern zudem die Belastung beim Auftreten von Spitzenkräften.

Elektronik für Präzision!

Amazone pneumatische Sämaschinen AD-P Special und AD-P Super

Mit dem Bordcomputer AMADRILL+ sowie den Bedien-Terminals AMATRON 3, CCI 100 und AmaPad, aber auch anderen ISOBUS-Terminals können Sie die Fahrgassenschaltung und Vorauflaufmarkierung steuern. Das Display zeigt Ihnen die Arbeitsstellungen von Spuranreißern und Fahrgassenschaltung, außerdem die gesäte Fläche und den Füllstand des Saatgutbehälters.
Der elektrische Dosierantrieb wird durch das jeweilige Terminal gesteuert. Zusätzlich können Sie vom Traktor aus die Saatmenge in beliebigen Schritten verstellen. Mit dem AMATRON 3 oder anderen ISOBUS-Terminals können Sie in Hanglagen Intervallfahrgassen anlegen.


Bedien-Terminal AMATRON 3: Maschinenübergreifend einsetzbar

Amazone pneumatische Sämaschinen AD-P Special und AD-P Super, Amatron 3

Die Steuerung aller wichtigen Funktionen bei AD-P und Avant kann das ISOBUS-Terminal AMATRON 3 übernehmen. Hierzu zählen Arbeitsfunktionen genauso wie Funktionsmöglichkeiten zur Einstellung der Maschine, z.B. die Kalibrierung.
Der AMATRON 3 ist ein maschinenübergreifendes ISOBUS-Terminal für Sämaschinen, Düngerstreuer und Feldspritzen, das eine optimale Mengensteuerung und Bedienung ermöglicht.

Der elektrische Dosierantrieb der AD-P und der Avant erlaubt einfache Kalibrierroutinen und die individuelle Änderung der Saatmenge. Die umfangreiche elektrohydraulische Steuerung über den AMATRON 3 ermöglicht es, alle Funktionen wie Vorgewendemanagement oder Arbeitsintensität der Scheibeneggeneinheit vom Traktor aus zu bedienen.   

Das Bedien-Terminal steuert und überwacht zusätzlich die Fahrgassenfunktionen. Dazu gehören auch sinnvolle Hindernislösungen für Spuranreißer. Mit dem neuen Task Controller können Aufträge bequem am Hof-PC vorbereitet werden und per USB-Stick an das Terminal im ISO-XML-Format übergeben und abgearbeitet werden. Mit dem AMATRON 3 und der AD-P bzw. der Avant können über ISO-XML oder Shape Karten teilflächenspezifisch abgearbeitet werden. Die Wegimpulse für die Arbeitsgeschwindigkeitserfassung werden über Radar ermittelt.

GPS-Switch für AD-P und Avant

Amazone Sämaschine AD-P: GPS-Switch für AD-P und Avant

Nach dem Erfolg der GPS-Switch-Systeme bei Düngerstreuern und Feldspritzen steht jetzt die Aussaat im Fokus. Dabei wird das Ein- und Ausschalten des elektrischen Dosierers über GPS gesteuert. Insbesondere bei kleinen Flächen mit zahlreichen Wendevorgängen kann so eine entscheidende Entlastung des Fahrers und eine Verbesserung des Arbeitsergebnisses erreicht werden.

GPS-Switch steuert abhängig von der Position der Maschine und den Einstellungen durch den Fahrer das Ein- und Ausschalten des elektrischen Dosierers der AD-P oder Avant. Bei der Avant (siehe Seite 34) ist eine 3-m-Halbseitenschaltung möglich.

Damit kann das in der Praxis häufig anzutreffende Über- oder Untersäen an kritischen Stellen wie dem Vorgewende und in Keilen minimiert werden. Säfenster gehören damit der Vergangenheit an. Der Fahrer kann sich ganz auf das Fahren konzentrieren und mit den unabhängig arbeitenden Vorwerkzeugen einen sauberen Übergang erzielen.

Saatgut sparen und produktiver einsetzen: Mit GPS-Switch wird aufliegendes Saatgut, wie es beim klassischen Verfahren, bei dem die Sämaschine erst abschaltet wenn ausgehoben wird, vermieden. Ausgebrachtes Saatgut wird also besser platziert. Für den Erfolg der optimalen Ein- und Ausschaltpunkte empfiehlt AMAZONE RTK-Genauigkeit.

Die Zukunft schon heute: Immer beliebter werden außerdem Aussaatkarten, bei denen die Saatstärke den kleinräumlichen Gegebenheiten im Feld angepasst werden können – wie Kuppen und Senken oder Bodenunterschiede. Der Task Controller (per ISO-XML) oder GPS-Maps ermöglicht als Sonderausstattung des AMATRON 3-Terminals ein einfaches Umsetzen von Saatkarten. Standardisierte Formate können importiert werden, das System setzt diese dann vollautomatisch um. Eine grafische Anzeige der Karte im Hintergrund gibt dabei einen guten Überblick.

Terminal CCI 100 - Das Universaltalent

Terminal CCI 100

Das CCI-ISOBUS-Terminal von AMAZONE ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mit mehreren anderen Landmaschinenherstellern im Competence Center ISOBUS e. V. (CCI). Mit dem CCI haben AMAZONE und seine Partner den Grundstein gelegt, um den ISOBUS in die Praxis einzuführen. Das CCI 100 dient als Basis, sukzessive alle AMAZONE Maschinen und Geräte auf den ISOBUS-Standard umzustellen.

Ihre Vorteile
+ Lichtstarkes 8,4 " Farbdisplay mit hoher Lichtabstrahlung und Umgebungslichtsensor, der die Helligkeit automatisch an die Lichtverhälnisse anpasst. Dies verhindert, dass der Fahrer bei Dämmerung oder in der Nacht durch ein zu helles Display geblendet wird.
+ Die Eingabe erfolgt wahlweise über das bedienungsfreundliche Touch-Display oder über die Tasten.
+ Das ermüdungsfreie Arbeiten während der Dunkelheit wird durch eine Beleuchtung der Tasten unterstützt, die ebenfalls mit dem Lichtsensor verbunden sind.
+ Die bewährte AMAZONE Einhandbedienung ist weiterhin gegeben, da die Funktionsbelegung der Schaltflächen ganz einfach gespiegelt werden kann.
+ Zur intuitiven Menüführung und komfortablen Eingabe von Werten und Texten ist das Terminal mit einem hochwertigen Touch-Display versehen.
+ Zur direkten, schnellen Einstellung und Verstellung von Sollwerten ist ein Scroll-Rad mit Bestätigungsfunktionen ergonomisch in das Gehäuse integriert.

Das Terminal verfügt über folgende Funktionen

+ ISOBUS-Maschinenbedienung
+ Traktor-ECU Funktion (Schnittstelle für Geschwindigkeit, Zapfwelle und Unterlenkerposition)
Auftragsverwaltung zur Dokumentation
+ Auftragsverwaltung zur Dokumentation CCI.Control CCI.Command (optional): automatische Teilbreitenschaltung CCI.Command.SC Parallelfahrhilfe CCI.Command.PT
+ Unterstützt Applikationskarten im ISO-XML-Format
+ USB-Schnittstelle zum Datenaustausch
+ Schnittstelle zum Anschluss eines GSM-Modems
+ ASD- und LH5000-Schnittstelle über RS232 (Sollwertübergabe), z. B. für N-Sensoren
+ Kamerafunktion CCI.Cam
+ In Zusammenhang mit der Sätechnik verfügt das CCI-Terminal über die Funktion der Fahrgassenautomatik. Hierbei wird die Fahrgassenschaltung mit Hilfe des Parallelfahrmoduls des CCI-Terminals über GPS gesteuert.

AMAPAD - eine besonders komfortable Art Landmaschinen zu steuern

Amazone Sämaschine Cirrus 03

Mit dem Bedien-Terminal AMAPAD bietet AMAZONE eine vollständige und hochwertige Lösung für GPS-Anwendungen wie automatische, GPS- basierte Teilbreitenschaltung sowie Precision-Farming- Anwendungen an.
Das AMAPAD verfügt über einen besonders ergonomischen 12,1 " großen Touch-Bildschirm. Mit dem einzigartigen „Mini-View-Konzept“ können Anwendungen, die man derzeit nicht aktiv bedienen, aber überwachen will, übersichtlich an der Seite dargestellt werden. Bei Bedarf können diese „per Fingerzeig“ vergrößert werden. Die Möglichkeit sich ein „Instrumentenbrett“ individuell mit Anzeigen belegen zu können, runden die Bedienergonomie ab.
Neben der Teilbreitenschaltung GPS-Switch pro ist mit GPSTrack pro auch eine hochwertige, professionelle manuelle Spurführung serienmäßig installiert. GPS-Track pro lässt sich bis hin zur automatischen Lenkung aufrüsten.

Das Terminal verfügt über folgende Funktionen:

+ ISOBUS-Maschinenbedienung
+ Auftragsverwaltung zur Dokumentation
+ Automatische Teilbreitenschaltung GPS-Switch pro
+ Integrierte Lichtleiste für Parallelfahrhilfe GPS-Track pro
+ Optional erweiterbar zum Lenkautomat
+ Applikationskarten-Modul GPS-Maps pro
+ RS232-Schnittstelle über SCU-Adapter (zum Datenaustausch)
+ Zwei USB-Schnittstellen zum Datenaustausch
+ WLAN-Modul (über USB-Adapter)
+ GPS-Ausgang

Die Eigenschaften des AMAPAD:
+ Bildschirmvorderseite aus spezialgehärtetem Glas
+ Gehäuse aus schlagfestem Kunststoff
+ Extra schmaler Rand für maximale Übersicht
+ Flächenbündig, kein Staub-/Feuchtigkeitseintritt

   

Externe Lightbar für CCI.Command.PT

Externe Lightbar für CCI.Command.PT

Als mögliche Erweiterung steht eine externe Lightbar zu Verfügung, die bequem mit CCI.Command.PT gekoppelt werden kann. Die externe Lightbar können Sie frei in der Kabine positionieren. Voraussetzung für die Nutzung ist eine Freischaltung des Parallel Tracking Moduls im CCI.Command.

Pflug- und Mulchsaat mit pneumatischen Säkombinationen

AD-P

Für die Saat auf gepflügtem Land bilden Kreiselegge und Zahnpackerwalze mit pneumatischer Aufbausämaschine und WS-Schleppscharen eine hervorragende Kombination. Die Kreiselegge bearbeitet und ebnet den Boden ein, anschließend erfolgt die Rückverfestigung durch die Zahnpackerwalze. So ist das Saatbett optimal für die nachfolgenden WS-Schleppschare vorbereitet.
Für die Mulchsaat ist eine Kombination aus Kreiselgrubber, Keilringwalze und Aufbausämaschine mit Rollscharen RoTeC-Control zu empfehlen. Der Kreiselgrubber lockert auch harte, feste Böden und hält dabei die Arbeitstiefe, weil die Zinken „auf Griff“ stehen. Gleichzeitig wird das Stroh eingemischt. Dank großer Freiräume zwischen den Zinken kann das Stroh-Boden-Gemisch die Maschine auch oberhalb der Werkzeugträger problemlos passieren. Der nachfolgende Planierbalken beseitigt Wälle und Furchen.
Die Keilringwalze rückverfestigt den Boden streifenweise, sodass ein Drittel des Bodens rückverfestigt wird, zwei Drittel der Oberfläche aber locker bleiben. RoTeC-Control-Schare legen dann in den rückverfestigten Streifen präzise das Saatgut ab.

Erst walzen, dann säen

Die gleichmäßige Ausformung der Säfurche schafft die Voraussetzung für einen absolut ruhigen Scharlauf und damit für eine exakte Ablagetiefe. Deshalb sind höhere Fahrgeschwindigkeiten als bei anderen Walzen möglich. Das Prinzip „Erst walzen, dann säen“ ermöglicht Ihnen unabhängig von Bodenart, Bodenzustand und Fahrgeschwindigkeit eine gleichmäßig tiefe Ablage des Saatgutes und damit bessere Pflanzenaufgänge.

Roller Drill System RDS - das System für verbesserten Saataufgang und Mehrerträge

Amazone pneumatische Sämaschinen AD-P Special und AD-P Super, Roller Drill System

1) Kontrollierte Rückverfestigung der Säfurche mit Keilringwalze: Um das Saatgut optimal mit Wasser zu versorgen, verfestigt der Keilring den Boden streifenweise direkt in der Saatreihe.
2) Kontrollierte Saatgutablage mit RoTeC-Control-Scharen: In der Spur der rückverfestigten Streifen folgen die RoTeC-Control-Schare besonders laufruhig, ziehen eine sehr exakte Furche und legen das Saat gut auf dem rückverfestigten Furchengrund ab.
3) Kontrollierte Saatguteinbettung mit Rollenstriegel: Der Striegel bedeckt das Saatgut mit einstellbarer Intensität mit loser Erde. Die Rollen drücken den Boden über dem Saatgut zusätzlich an.

Saat einbetten mit dem RoTeC-Control-Schar

Rotec-Control-Schar

RoTeC-Control-Schare arbeiten so gut wie ohne Verschleiß. Auch bei großen Strohmengen und Pflanzenresten verstopfen sie nicht. Die Ausbildung der Säfurche und die optimale Saatgutführung in den Boden erfolgen auf einer Seite durch die Säscheibe und auf der anderen Seite durch einen Furchenformer. Die elastische Kunststoffscheibe verhindert das Anhaften von Erde an der Säscheibe, gestaltet die Säfurche mit aus und steuert exakt die eingestellte Sätiefe.

RoTeC: Über 300.000-fach bewährt!

Rotec-Control-Schare

Die sehr gleichmäßige und exakt-kontrollierte Tiefenführung des RoTeC-Control-Schars wird über die Tiefenführungsscheibe Control 10 mit einer 10 mm breiten Aufstandsfläche oder die Tiefenführungsrolle Control 25 mit einer 25 mm breiten Aufstandsfläche erreicht. Da diese Tiefenführung direkt seitlich am Schar angebaut ist, arbeitet dieses Prinzip genauer als Scharsysteme mit nachgelagerter, fest verbundener Tiefenführungsrolle. Mit den Tiefenführungsscheiben oder -rollen erfolgt die Grundeinstellung der Sätiefe schnell, einfach und komfortabel über Schardruck. Gegebenenfalls kann mit einem Rasterverstellsegment am Säschar in 3 Einstellstufen werkzeuglos nachreguliert werden.
RoTeC-Control-Schare werden mit bis zu 35 kg Schardruck gefahren. Hierbei ist der tatsächlich wirksame Schardruck bei AMAZONE vergleichsweise höher, weil sich der Druck nicht auf das Schar und die nachlaufende Andruckrolle verteilt, sondern ausschließlich auf das Schar auswirkt. Bei Rapssaat oder Frühsaaten unter trockenen Verhältnissen kann man problemlos auch mit geringerem Schardruck säen.
Je nach Maschinentyp gibt es Reihenabstände von 12,5 cm bis 16,6 cm.

Qualität und Zuverlässigkeit

Amazone pneumatische Sämaschinen AD-P Special und AD-P Super, Rotec-Control

• Säscheibe aus hochfestem Borstahl
• Geringer Anstellwinkel für wenig Erdbewegung
• Verschleißfeste Kunststoffscheibe als einstellbare Tiefenführungsrolle und zur Reinigung
Der große Abstand zwischen der hinteren und vorderen Scharreihe sichert eine verstopfungsfreie Saat auch bei großen Strohmengen. Mit jeweils nur einer Schneidscheibe pro Schar sichert AMAZONE auch bei 12,5 cm Reihenabstand und Mulchsaat in hohem Tempo einen verstopfungsfreien Materialdurchgang im Zwischenscharbereich.

Saat einbetten mit dem RoTeC pro-Schar zur Pflug- und Mulchsaat für die AD-P Super und Avant

Amazone pneumatische Sämaschinen AD-P Special und AD-P Super, Rotec pro-Schare

Für die Saat auf besonders großen Flächen und für härteste Einsatzbedingungen liefert AMAZONE das RoTeC pro-Schar. Die Scheibe hat einen Durchmesser von 400 mm und ist aus 4 mm dickem gehärteten Borstahl gefertigt. Hierdurch reduziert sich der Verschleiß auf ein Minimum, und die ohnehin schon hohe Lebensdauer wird vervielfacht. Zur störungs freien Saat bei hoher Fahrge schwindigkeit und auf schweren strohreichen Böden wird der Schardruck auf maximal 55 kg erhöht.

Saat bedecken mit dem Exaktstriegel

Amazone Sämaschine AD-P, Exaktstriegel

Der Exaktstriegel zur Bedeckung der offenen Säfurchen und zur Planierung arbeitet verstopfungsfrei auch bei großen Strohmengen. Mit einzeln schwenkbar gelagerten Striegelelementen passt er sich Bodenunebenheiten an und bewirkt eine gleichmäßige Saatgutbedeckung sowohl auf strohfreien als auch auf strohreichen Flächen.
Die Tiefenverstellung wird mechanisch über zwei Spindeln zentral verstellt. Bei der hydraulischen Striegeldruckverstellung (optional) wird vorab ein minimaler und ein maximaler Wert durch Einstecken von Bolzen festgelegt. Somit können gleichzeitig der Striegel- und der Schardruck mit nur einem Steuerventil schnell während der Fahrt an wechselnde Böden angepasst werden.
In Verbindung mit dem RoTeC pro-Schar kann der 15 mm starke Exaktstriegel S eingesetzt werden. Er ist verschleißarm und sorgt für eine gute Saatgutbedeckung auch unter härtesten Einsatzbedingungen.

Zusätzlich andrücken mit Rollenstriegel

Amazone Sämaschine AD-P, Rollenstriegel

Der Rollenstriegel drückt den Boden über der Säfurche zusätzlich an, sodass optimale Keimverhältnisse entstehen. Dies ist besonders auf milden, trockenen Böden bei der Aussaat von Sommerkulturen oder Raps zu empfehlen. Es entsteht ein erosionsminderndes, wellenförmiges Oberflächenprofil. Von besonderem Vorteil ist der vom Schardruck völlig unabhängig einstellbare Rollendruck. In einem Bereich von ± 100 mm kann der separat vom Schardruck einstellbare Rollenstriegel der Kontur des Bodens folgen.

Schardruckverstellung

Der Schardruck wird bei der AD-P Special mechanisch zentral verstellt. Optional ist eine hydraulische Schardruckverstellung lieferbar. Der Schardruck der AD-P Super wird serienmäßig hydraulisch verstellt.

Striegeldruckverstellung

Der Exaktstriegel wird über Spindeln stufenlos justiert. Die zentrale Einstellung des Rollenstriegels erfolgt über eine Striegelverstellung mit Überlastsicherung. So kann beim Rollenstriegel auch sehr flexibel die Intensität der Rollenandruckkraft verstellt oder die Andruckrollen sogar ganz außer Kraft gesetzt werden. So lassen sich die Andruckrollen zum Beispiel bei späten Herbstsaaten unter nassen Verhältnissen ganz hochheben. Über ein Lochbild kann der Schleppzinkenstriegel exakt eingestellt werden.