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Lothar Späth zu Gast bei Amazone

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Freitag, 25. September 2009

Donnerstag, den 24.9.2009, konnten die Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer einen prominenten Gast in Hasbergen-Gaste begrüßen: Lothar Späth, den früheren baden-württembergischen Ministerpräsidenten sowie ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Jenoptik AG. Lothar Späth war zur Wahlkampfunterstützung des CDU-Bundestagskandidaten Dr. Mathias Middelberg nach Hasbergen gekommen. Nach einem Werksrundgang hielt er vor rund 300 geladenen Gästen eine Rede. Über seine Rede berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung vom 25.9.2009 wie folgt:

Späth beschäftigte sich in seiner Rede im Wesentlichen mit der Wirtschaftskrise und ihren Auswirkungen. So ganz könnten „Expolitiker das Politisieren nicht lassen“, scherzte er und bescheinigte der Bundesregierung eine entschlossene Reaktion auf den drohenden Zusammenbruch der Märkte.

Den mittelständischen Unternehmern riet er, sich zur Bewältigung der Krise auf alte Tugenden zu besinnen. Hier sei „eine Entwicklung dynamischer möglich als bei Konzernen“, weil Einfallsreichtum und kontrollierbare Kosten vorhanden seien. Vor 2008 habe die Exportwirtschaft im Land geboomt, nun sei es an der Zeit, an diesen Erfolg anzuknüpfen. Man müsse wieder an der Spitze von Forschung und Entwicklung stehen.

„Wir sind 80 Millionen Menschen im Land, gegenüber stehen 1,4 Milliarden Chinesen“, nannte er die Konkurrenz beim Namen. Diese „Schlacht muss gewonnen werden“, gab sich Späth kämpferisch, „und das mit der einzigen Waffe, die wir haben: bessere Bildungschancen in allen Bereichen“.

Er warnte davor, allzu viel Verzagtheit an den Tag zu legen. „Wir Deutschen sind ja gern schlechter Laune, haben was übrig für Krisen“, warnte er. Dabei sei doch in der Vergangenheit viel geleistet worden, worauf mit Stolz zurückzublicken sei, wobei er das Wirtschaftswunder nach dem Ende des Weltkriegs, die europäische Einigung und die Wiedervereinigung aufzählte. "Auch jetzt ist entscheidend, mit welchem Schwung wir an die Problemlösung herangehen."